Klimaschutz und Entwicklung sind kein Widerspruch

Indien-Studie gemeinsam mit CEE, Laya, Casa und WWF Indien

Indien kann bis ins Jahr 2050 eine kohlenstoffarme Entwicklung einschlagen, ohne das Zwei Grad-Ziel aus den Augen zu verlieren oder auf Armutsbekämpfung verzichten zu müssen.

Das Weben von traditionellen Teppichen ist nicht nur ein altes Kunsthandwerk, sondern für viele Familien eine sichere Einnahmequelle. Zwischenhändler und Agenten sorgen dafür, dass die kunstvollen Kashmiriteppiche, weltweit verkauft werden, vom Enderlös sehen die Menschen nur einen Bruchteil. © Wernet

Gezielte Politikentscheidungen machen dies möglich. So lautet zumindest das Ergebnis einer Studie, die jüngst von den indischen Organisationen Center for Envrionment Education (CEE), Laya, Casa, dem WWF Indien und der Welthungerhilfe in Delhi vorgestellt wurde. Erstmalig werden darin Faktoren menschlicher Entwicklung mit Klima- und Energiemodellen verbunden.

Die Studie soll einen Beitrag zur Debatte um Entwicklungsziele in Indien leisten. Dem Dreisatz Entwicklung braucht Wachstum, Wachstum ist klimaschädlich, also ist Klimaschutz entwicklungsfeindlich, soll damit entgegengetreten werden. In den kommenden Wochen werden die Ergebnisse der indischen Regierung vorgestellt. Ein wichtiger erster Schritt hin zu einer zukunftsgerichteten Auseinandersetzung ist getan.

Studie zum Download: "Low-Carbon Development Pathways for a sustainable India"

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