Konflikte & Katastrophen

Pakistan im Sommer 2010: die Menschen
versuchen, sich vor der Fluten zu retten.© BottelliWenn das Leben von Menschen durch Naturkatastrophen oder bewaffnete Konflikte unmittelbar bedroht wird, sind sie vorerst auf schnelle und effektive Hilfe angewiesen. Nach der Soforthilfe folgt die langfristige sowie nachhaltig angelegte Hilfe. Das vorrangige Ziel besteht darin, den Opfern das Überleben zu ermöglichen und zum Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlagen beizutragen. Dieses leistet die Welthungerhilfe zusammen mit ihren Partnern in über 70 Ländern.
Katastrophenhilfe mit Plan und Verstand

Kinder sind besonders
hilfsbedürftig. © KoppIn den vergangenen zwei Jahrzehnten haben insbesondere Naturkatastrophen und damit der Bedarf an Nothilfeleistungen weltweit zugenommen. Die Welthungerhilfe spürt die wachsende Nachfrage nach schneller und professioneller Hilfe.
Ein Fachartikel über Grundsätze in der Katastrophenhilfe
Der Kreislauf von Hunger und Krieg

Zerstörtes Fahrzeug in
Liberia. © HahnHunger, Armut und Konflikte stehen in einem engen Zusammenhang: Missernten und Hunger lösen seit jeher Kriege, Aufstände und Revolutionen aus. Etwa in England im 19. Jahrhundert oder in der Sowjetunion zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Das bestätigen auch die jüngsten Ereignisse in den Entwicklungsländern.
Vorsorge ist besser als Nachsorge - der möglichen Gewalt vorbeugen

Weite Teile Kabuls liegen
in Trümmern © WHHMilitärische Interventionen zur Verbesserung der humanitären Lage werden weltweit immer häufiger. Dies trifft besonders bei so genannten "komplexen Katastrophen" zu, in denen beispielsweise bewaffnete Konflikte mit Hungerkatastrophen und akuten Menschenrechtsverletzungen einhergehen.
Wie erfolgreich ist das militärische Eingreifen?
Arbeit in gefährlichen Regionen: Angriffe auf Entwicklungshelfer

Ausgebrannter Panzer in
Kabul, Afghanistan. © UnkelEntführungen und Angriffe mit Todesfolge oder ernsthaften Verletzungen auf Mitarbeiter nichtstaatlicher Organisationen in Entwicklungsländern haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Besonders betroffen sind die lokalen Entwicklungshelfer und Angehörige humanitärer Hilfsorganisationen.
Steigende Opferzahlen unter den Helfern
Kontakt

Dr. Katrin Radtke
Referentin Entwicklungspolitik und
humanitäre Hilfe
0228 / 22 88 - 112
katrin.radtke@welthungerhilfe.de
Hubertus Rüffer
Referent Sicherheitsmanagement
0228 / 22 88 - 210
hubertus.rueffer@welthungerhilfe.de
Weitere Informationen

Der "WeltRisikoBericht 2011" liefert umfassende Antworten auf die Frage, warum es machen Ländern besser als anderen gelingt, extreme Naturereignisse zu bewältigen.
Grafikdienst: Armut fördert Bürgerkriege - wachsender Wohlstand senkt Konflikte
Orientierungsrahmen Nothilfe (dt.)
Standpunkt Nr. 3: Welthungerhilfe in fragilen Staaten
Standpunkt Nr. 1: Zusammenarbeit mit militärischen Streitkräften
Brennpunkt Nr. 15: Mit Krisenprävention gegen Hunger
Orientierungsrahmen: Konfliktsensibles Handeln in der Auslandsarbeit
