Themen-Spezial: Konflikte & Katastrophen

Große Trauer nach dem Tsunami im Dezember 2004. © Reuters
Große Trauer nach dem Tsunami im
Dezember 2004. © Reuters
Wenn das Leben von Menschen durch Naturkatastrophen oder bewaffnete Konflikte unmittelbar bedroht wird, sind sie vorerst auf schnelle und effektive Hilfe angewiesen. Nach der Soforthilfe folgt die langfristige sowie nachhaltig angelegte Hilfe. Das vorrangige Ziel besteht darin, den Opfern das Überleben zu ermöglichen und zum Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlagen beizutragen. Dieses leistet die Welthungerhilfe zusammen mit ihren Partnern in über 70 Ländern.

 

Der Kreislauf von Hunger und Krieg

Zerstörtes Fahrzeug in Liberia. © Hahn
Zerstörtes Fahrzeug in
Liberia. © Hahn
Hunger, Armut und Konflikte stehen in einem engen Zusammenhang: Missernten und Hunger lösen seit jeher Kriege, Aufstände und Revolutionen aus. Etwa in England im 19. Jahrhundert oder in der Sowjetunion zu Beginn des 20. Jahrhunderts. 

Das bestätigen auch die jüngsten Ereignisse in den Entwicklungsländern.

 

 

Vorsorge ist besser als Nachsorge - der möglichen Gewalt vorbeugen

Zerstörungen in Kabul: Weite Teile der Stadt liegen in Trümmern © WHH
Weite Teile Kabuls liegen
in Trümmern © WHH
Militärische Interventionen zur Verbesserung der humanitären Lage werden weltweit immer häufiger. Dies trifft besonders bei so genannten "komplexen Katastrophen" zu, in denen beispielsweise bewaffnete Konflikte mit Hungerkatastrophen und akuten Menschenrechtsverletzungen einhergehen.

Wie erfolgreich ist das militärische Eingreifen?
 

 

 

Mit Konflikten sensibel umgehen: Herausforderung von Entwicklungszusammenarbeit

Mitarbeiter der Welthungerhilfe im Sudan. © Meissner
Mitarbeiter der Welthunger-
hilfe im Sudan. © Meissner
Die Bewältigung von Konflikten spielt in der Arbeit der Welthungerhilfe eine maßgebliche Rolle. Um ihre Maßnahmen konfliktsensibel zu gestalten, wendet die Welthungerhilfe das von Mary B. Anderson entwickelte "Do no harm-Konzept" an.

Auf der Suche nach gewaltfreier Konfliktlösung

 

 

 

Arbeit in gefährlichen Regionen: Angriffe auf Entwicklungshelfer

Ausgebrannter Panzer in Kabul, Afghanistan. © Unkel
Ausgebrannter Panzer in
Kabul, Afghanistan. © Unkel
Entführungen und Angriffe mit Todesfolge oder ernsthaften Verletzungen auf Mitarbeiter nichtstaatlicher Organisationen in Entwicklungsländern haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Besonders betroffen sind die lokalen Entwicklungshelfer und Angehörige humanitärer Hilfsorganisationen.

Steigende Opferzahlen unter den Helfern
 

 

Letzte Änderung an dieser Seite: 03.12.2008
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