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Projekte der Welthungerhilfe im Kongo

Geregeltes Einkommen stärkt Frieden

Landwirtschaftliche Projekte und Straßenbau geben den Menschen im Kongo eine Perspektive

Arbeiter setzen eine Straße instand. Sie soll zu einem Markt führen, der gerade entsteht. Foto: Herzau
Arbeiter setzen eine Straße instand. Sie soll zu einem Markt führen, der gerade entsteht. Foto: Herzau

Eine üppige Vegetation mit sattgrünen Wiesen und tropischen Wäldern – dank fruchtbarer Böden und ausreichender Niederschläge besitzt die Demokratische Republik Kongo ein enormes landwirtschaftliches Potenzial und könnte die Kornkammer Zentralafrikas sein. Doch der Staat zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Mehrheit seiner rund 65 Millionen Einwohner hungert. Politische Unruhen und bewaffnete Konflikte mit Nachbarländern und Rebellengruppen führten immer wieder zu Vertreibungen der Bevölkerung und wirtschaftlichem Zusammenbruch. Die Arbeitslosigkeit liegt heute bei rund 90 Prozent, der Durchschnittslohn bei rund 100 US-Dollar im Jahr.

Nur langsam erholt sich das Land von den Folgen der kriegerischen Auseinandersetzungen, noch immer wird der Friede durch Scharmützel bewaffneter Gruppen unterbrochen. Trotz allem wagen die Bewohner den Wiederaufbau. In der verarmten Provinz Nord-Kivu an der Grenze zu Uganda unterstützt die Welthungerhilfe sie dabei. Das Ziel: Ernährung und ein geregeltes Einkommen sollen in Zukunft wieder Konstanten im Leben der Menschen sein.  

Kakao und Kaffee sind sehr gefragt

In den Regionen Mutwanga und Watalinga nahe des Virunga-Nationalparks pflanzen 55.000 Kleinbauern vorwiegend Maniok, Bohnen, Kochbananen und Palmöl an, einige besitzen auch Kakao- oder Kaffeeplantagen. Sie stellen Erzeugnisse her, die auf dem Markt sehr gefragt sind – sofern Quantität und Qualität stimmen.

Wissenswertes, zum Beispiel zu den Themen Vermarktung und Buchhaltung, schreiben sich die Kursteilnehmerinnen auf. Foto: Herzau
Wissenswertes, zum Beispiel zu den Themen Vermarktung und Buchhaltung, schreiben sich die Kursteilnehmerinnen auf. Foto: Herzau

So hilft die Welthungerhilfe 

  • An die Bauern wird hochwertiges Saatgut verteilt, um die Erträge zu steigern.
  • In Schulungen werden ihnen innovative Anbaumethoden nähergebracht.
  • An verschiedenen Standorten werden je vier Anlagen zum Schälen und Trocknen von Kakao und Kaffee eingerichtet. Durch die fachgerechte Fermentierung und Trocknung verbessert sich die Qualität des Kakaos.
  • Eine 50 Kilometer lange Straße wird instand gesetzt. Sie führt zu Marktplätzen auf denen die Bauern ihre Waren verkaufen. Dafür, dass sie beim Bau mithelfen, erhalten 5.625 Männer und Frauen ein vorübergehendes Einkommen.
  • 120 Frauen bauen in der Region sechs Baumschulen auf. In Schulungen lernen sie mehr über die Aufzucht und Pflege von Kakaopflanzen, Schattenbäumen, Ölpalmen und Papaya.
  • Kurse in Buchhaltung, Vermarktung und Alphabetisierung sowie Ernährungs- und Gesundheitsberatungen werden angeboten. 

(Projektnummer: COD 1115)

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Kontakt
Kerstin Bandsom

Kerstin Bandsom

Informationsstelle

+49 228-22 88 127

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