Tausende Jungen und Mädchen wurden während des Krieges im Kongo als Kindersoldaten zwangsrekrutiert. Und auch nach dem Krieg setzt sich das Leid dieser Kinder fort. Viele ehemalige Kindersoldaten können nicht zu ihren Familien zurückkehren, da sie nun gebrandmarkt und im Dorf unerwünscht sind. Gewalt erscheint vielen dieser schwer traumatisierten Jugendlichen auch in Friedenszeiten als einzig mögliche Überlebensstrategie.

BAP-Sänger Wolfgang Niedecken in Kongo. © Welthungerhilfe
BAP-Sänger Wolfgang Niedecken in Kongo.

Um diese gesellschaftlich isolierte Gruppe ehemaliger Kindersoldaten kümmert sich die Welthungerhilfe in der Provinz Nordkivu im Osten des Kongo verstärkt. Hier werden Schulen renoviert und Jugendliche zu Schreinern, Schneidern oder Mechanikern ausgebildet. Diese konkreten und handfesten Berufs-Perspektiven schützen die Heranwachsenden davor, sich in ihrer Hoffnungslosigkeit erneut marodierenden Milizen anzuschließen.

Ein weiteres dunkles Kapitel des kongolesischen Alltags ist die Gewalt gegen Frauen. Vergewaltigungen sind an der Tagesordnung. Für die Frauen nimmt der Albtraum auch nach der Tat kein Ende. Sie werden von ihren Familien verstoßen und verlieren alles, was sie haben. Deshalb unterstützt seit 2007 die Welthungerhilfe gemeinsam mit der lokalen Organisation F.E.P.S.I. ein Krankenhaus, in dem vergewaltigte Frauen medizinische und psychosoziale Hilfe erhalten.

Wenn Kinder und Jugendliche eine Chance auf Bildung und Ausbildung haben, wenn misshandelte Frauen psychische und physische Unterstützung bekommen, dann erst können im Kongo die Wunden beginnen zu heilen. Helfen Sie dabei!

 

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So können Sie helfen

50 Euro kostet die Behandlung und medizinische Betreuung einer Patientin im F.E.P.S.I.-Krankenhaus.

120 Euro reichen, damit ein ehemaliger Kinder-Soldat eine Berufsausbildung erhalten kann.

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Perspektiven für Kindersoldaten -
Wolfgang Niedecken besuchte eine Schule im Kongo

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Für weitere Informationen können Sie sich gerne an Frau Helene Mutschler wenden:

Telefon: 0228 / 22 88 - 278

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