"Die fünf Sinne": Zehn Münchner Autoren lasen zu Gunsten der Welthungerhilfe

Oberbürgermeister
Christian Ude. © BresserZu einem außergewöhnlichen Abend mit sinnlichen Texten und Liedern luden das Literaturhaus und die Deutsche Welthungerhilfe ein: Zehn bekannte Münchner Literaten engagierten sich für die ärmsten dieser Welt: Friedrich Ani, Christa von Bernuth, Monika Czernin, Christine Grän, Georg Oswald, Brigitta Rambeck, Edith von Welser-Ude, Oberbürgermeister Christian Ude, Keto von Waberer und Walter Zauner stellten im ausverkauften Saal des Literaturhauses Ausschnitte aus ihren Werken vor – von heiter bis nachdenklich.

Besucher der Lesung.
© BresserVier Stunden Literatur pur: 350 Besucher waren begeistert von dem bunten und kurzweiligen Programm, durch das Moderator Michael Skasa kompetent, unterhaltsam und charmant führte. Die Band Blue Dawg sorgte für die musikalische Umrahmung. Alle Autoren lasen ehrenamtlich.
Die Benefiz-Lesung war Teil der Veranstaltungsreihe zur Partnerschaft Münchens mit der Deutschen Welthungerhilfe, die unter dem Motto "Lernen hilft Leben" alle Sinne für ein großes Unrecht schürfen soll: 250 Millionen Kinder weltweit gehen nicht zur Schule, weil sie arbeiten müssen.
Ausbildung statt Ausbeutung: Dafür stehen Projekte in Indien, Mosambik und Nicaragua, die im Rahmen der Partnerschaft vorgestellt werden. In diesen Ländern setzt sich die Welthungerhilfe für Kinderrechte und gegen Kinderarbeit ein. Mit dem Bau von Schulen, Schulspeisungen, der Bereitstellung von Unterrichtsmaterial und der Beschäftigung qualifizierter Lehrer erhalten die Kinder eine Zukunftschance.
(November 2006)
