Unsere Millenniumsdörfer - eine Initiative der Welthungerhilfe
15 Millenniumsdörfer in Afrika, Asien und Lateinamerika
Carla aus Auhya Pihni lernt endlich Lesen. Sarita aus Mabote geht nicht mehr hungrig zu Bett. Und Schachbas aus Veshab verdient nun genug Geld, um für seine Familie sorgen zu können. Drei Erfolgsgeschichten, die tagtäglich Schule machen.
"Hier beginnt die Welt von morgen" das sind keine leeren Worte mehr für die Menschen in den ausgewählten 15 Millenniumsdörfern der Welthungerhilfe. Ihr Beispiel zeigt, dass es möglich ist, Menschen dauerhaft aus unwürdigen Lebensbedingungen zu befreien.
Mit ihrer Initiative Millenniumsdörfer beteiligt sich die Welthungerhilfe an dem globalen Einsatz für eine gerechtere Welt. Bis zum Jahr 2015 sollen Hunger und Armut deutlich verringert werden, Bildung und Gesundheit keine Luxusgüter bleiben. Das versprachen 189 Länder- und Regierungschefs, als sie im Jahr 2000 die UN-Millenniumserklärung verabschiedeten.
In 15 Dörfern setzt die Welthungerhilfe alles daran, den Menschen ganz konkrete Perspektiven zu eröffnen.
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Welthungerhilfe
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Aktuell
Wasser ist rar im äthiopischen Sodo. Mensch und Tier entnehmen es aus Flüssen, Tümpeln, einfachen Brunnen, zu denen sie teilweise bis zu drei Kilometer laufen müssen. Das Wasser ist unsauber und verursacht Magen-, Darm- und Augeninfektionen.
Im Zuge der Initiative "Millenniumsdörfer der Welthungerhilfe" fand im Jahr 2007 der erste Spatenstich zum Bau eines ersten Brunnens statt. Seit fast zwei Jahren versorgt dieser mittlerweile 400 Menschen mit sauberem Trinkwasser. Die Kosten: 25 Euro pro Person.

Afghanistan - Quarabator
Angola - Mangue
Äthiopien - Sodo
Benin - Manigri
Bolivien - Cañadón Peñas
Burkina Faso - Kongoussi
Ecuador - San Andrés
Indien - Ghandhiji Songha
Kambodscha - Kanat Toch
Madagaskar - Anosikely
Mosambik - Mabote
Nicaragua - Auhya Pihni
Ruanda - Base-Kiryango
Tadschikistan - Veshab

