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Freiwilligen-Seminar 2015

Grosses Familientreffen: Das Freiwilligen-Seminar 2015

Kekse-Verkauf, schlaflose Nächte und mutige Auslandsmitarbeiter - Teilnehmer lernten die Welthungerhilfe kennen

„Ich lebe für die Welthungerhilfe!“ dazu bekannte sich ein Teilnehmer des Freiwilligen-Seminars im März in Oberwinter bei Bonn. Insgesamt waren 30 Menschen aus ganz Deutschland zum Seminar gekommen, um zu erfahren, wie sie sich für die Welthungerhilfe engagieren können. In Workshops erhielten sie wertvolle Tipps – zum Beispiel: „Wie lasse ich mich von einem Radiomoderator nicht aufs Glatteis führen?“. Außerdem gaben Welthungerhilfe-Mitarbeiter Einblicke in ihre tägliche Arbeit – etwa wie sehr ein Besuch in einem Flüchtlingscamp nahegehen kann…

Die Teilnehmer des Freiwilligen-Seminars der Welthungerhilfe.
Die Teilnehmer des Freiwilligen-Seminars der Welthungerhilfe.

 

Simone Pott, Pressesprecherin der Welthungerhilfe, lud die Freiwilligen zum Interviewtraining ein. Das Ziel: Allen Teilnehmern mehr Sicherheit im Umgang mit Medien zu vermitteln. „Stellen Sie sich vor, ich bin eine Radiomoderatorin. Wir sind jetzt drei Minuten live auf Sendung“, mit diesen Worten schaffte Simone Pott eine Situation fast wie beim Hörfunkinterview. „Sie verkaufen an ihrem Spendenstand nur Kekse?“, fragte die Radiomoderatorin alias Simone Pott. „Ähh, ja“, antwortete eine Unterstützerin. Und lernte somit, dass es eine Kunst ist, auf teilweise schlecht gestellte Fragen von Journalisten länger und sinnvoll zu antworten. Wie genau, wurde im folgenden Interviewtraining ausführlich erklärt…

Bewegende Fotos von Auslandseinsätzen

Stille herrschte später im Seminarraum, als Welthungerhilfe-Mitarbeiterin Alexandra Shahabeddin Fotos von ihrem Aufenthalt in einem Flüchtlingslager in der Türkei zeigte. Die Welthungerhilfe unterstützt hier Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien. Ein Bild zeigt, wie die Menschen in langen Schlangen bei der Brotverteilung anstehen. „Die Situation der Menschen macht einen betroffen“, sagte Shahabeddin. Sie berichtete auch über das Schicksal der Schulkinder unter den Flüchtlingen: „Viele gehen übergangsweise in der Türkei in die Schule. Sie sprechen aber kein türkisch, das heißt, sie können sich kaum verständigen.“

Auch Fotos vom Kampf gegen Ebola in Sierra Leone und Liberia bekamen die Seminarteilnehmer zu sehen. Darauf abgebildet: Welthungerhilfe-Mitarbeiter, die sich ihre Gummistiefel und ihr Auto nach einem Einsatz komplett desinfizierten. Im Porträt zu sehen außerdem: Rüdiger Ehler, Mitglied des Welthungerhilfe-Nothilfe-Teams. „Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich sechs Wochen am Stück keinem Menschen die Hand gegeben habe, nicht mal irgendjemanden berührt habe. Ich wollte mich nicht anstecken“, hat er nach seinem Einsatz berichtet. Die Seminarteilnehmer waren bewegt. „Nach einem Vortrag im vergangen Jahr war ich so aufgewühlt, dass ich die Nacht darauf nicht schlafen konnte“, sagte ein Ehrenamtlicher.

„Jeder Einzelne ist wichtig!“

Mitgerissen wurden die Seminarbesucher auch von den Vorträgen von Michael Hofmann vom Vorstand Marketing. Wie sind die Arbeitsabläufe der Kollegen im Inland und Ausland miteinander verzahnt? Wie sieht die Struktur der Welthungerhilfe aus? – Antworten auf diese und ähnliche interne Fragen gab er seinem Publikum. Außerdem bedankte er sich ausdrücklich bei den Beteiligten: „Jeder Einzelne von Ihnen ist wichtig für die Welthungerhilfe. Ich danke Ihnen sehr für Ihren Einsatz!“

Die Teilnehmer dankten es ihm zurück: „Wie wichtig unsere Arbeit in der Organisation genommen wird, das ist großartig,  ja sensationell“, sagte einer. „Wir haben so viele Informationen bekommen, ich fühle mich unendlich bereichert. Und die Atmosphäre hier  - es ist wie eine große Familie“, lautete das Resümee einer Teilnehmerin.

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