Benefizkonzert mit Annett Louisan

Ausverkauftes Haus in Hamburg

Nach ihrem ausverkauften Konzert strahlt Annett Luisan mit ihrer Band um die Wette.
(v.l.) Annett Louisan mit ihrer Band, Bärbel Dieckmann und Wolfgang Jamann von der Welthungerhilfe, sowie Dieter Semmelmann von Semmel Concerts nach dem Konzert. © Cindy Hennes
Ein tolles Konzert boten Annett Louisan und Band in Hamburg. © Cindy Hennes
Bärbel Dieckmann und Wolfgang Jamann danken Annett Louisan für ihr Engagement. © Cindy Hennes
Wie immer begeisterte Sängerin Annett Louisan ihr Publikum. © Cindy Hennes
Beifall für Annett Louisan und Band nach dem gelungenen Konzert in Hamburg. © Cindy Hennes
Wolfgang Jamann, Annett Louisan und Bärbel Dieckmann 'after the show'. © Cindy Hennes

„Ich freue mich unendlich, dass wir so auf das Thema Hunger aufmerksam machen konnten“, so Annett Louisan. „Es war mir wichtig, nach meinen Erfahrungen in Afrika selbst für die Welthungerhilfe aktiv zu werden. Ich möchte allen Menschen ganz herzlich danken, die das heute möglich gemacht haben.“

Annett Louisan engagiert sich seit langem aktiv für humanitäre Projekte: So besuchte die Sängerin im Februar 2011 gemeinsam mit Vertretern der Welthungerhilfe und des gemeinnützigen Vereins TransFair das westafrikanische Sierra Leone. Dort machte sie sich ein Bild von der langjährigen Arbeit der Welthungerhilfe, die bäuerliche Kakao-Kooperativen beim nachhaltigem Anbau, der Qualitätssicherung und fairem Handel berät und unterstützt. Hilfe, die dringend nötig ist – denn nach dem 2002 beendeten Bürgerkrieg müssen Landwirtschaft und Handelsstrukturen erst mühsam wieder aufgebaut werden.

Annett Louisan: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Leute auf den Feldern oder mitten im Regenwald Kakao, Kaffee und Reis anpflanzen. Ohne High-Tech, nur mit den einfachsten Werkzeugen. Das hat mich ordentlich durchgerüttelt. Nach dem Bürgerkrieg hat es offenbar sehr lange gedauert, bis die Farmer zurück in ihre Dörfer gegangen sind. Die Plantagen sind daher zum Teil in einem schlechten Zustand. Aber ich habe gemerkt, dass die Bauern den Willen und den Ehrgeiz haben, ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern. Dennoch darf man nicht vergessen, dass das Land gleichsam bei null anfängt. Und dafür braucht es auch unsere Hilfe.“

Seit der Gründung im Jahr 1962 hat die Welthungerhilfe durch vielfältige Projekte und Hilfsmaßnahmen in insgesamt 70 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas die Lebenssituation für über 40 Millionen Menschen bereits nachhaltig verbessert. Doch es bleibt viel zu tun – und mit der Kampagne „1 Stunde gegen den Hunger“ wird auch im Jubiläumsjahr der Blick nach vorne gerichtet.

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Brigitte <br /> Schmitz

Brigitte
Schmitz

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