Offener Brief an Finanzminister

Offener Brief an Finanzminister

Bündnis drängt Schäuble zum Stopp von Nahrungsmittelspekulation

Vor den Beratungen des Europäischen Finanzministerrates haben zwölf Organisationen den deutschen Ressortchef Wolfgang Schäuble zu einem entschlossenen Handeln gegen exzessive Nahrungsmittelspekulation aufgefordert. Im Zuge der Beratungen über die europäische MiFID-Richtlinie zur Regulierung der Finanzmärkte fordert das Bündnis in dem Schreiben verpflichtende Positionslimits gegen exzessive Spekulation ein, auch für den außerbörslichen Handel.

Insgesamt 240.000 Unterschriften

Das Bündnis „Mit Essen spielt man nicht!“ sieht erdrückende Belege dafür, dass die exzessive Spekulation mit Agrarrohstoffen auf den Terminmärkten zu künstlich erhöhten Lebensmittelpreisen führen und damit Hungerkrisen verschärfen kann. In E-Mail-Aktionen der Bündnisorganisationen an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble haben insgesamt 240.000 Bürger die Forderung nach Eindämmung der Spekulation mit Nahrungsmitteln und nach Positionslimits ohne Schlupflöcher unterstützt.

Mitglieder des Bündnisses sind die Welthungerhilfe, Attac, Campact,
foodwatch, die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), medico international, Misereor, Oxfam Deutschland, Südwind, terre des hommes und WEED (Institut und Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung).

Kontakt
Antje Paulsen

Antje Paulsen

Referentin

Tel.: +49

(0)228-22 88 205

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