"WeltGewänder" auf der Modemesse Premium

mpressionen von der Modenschau WeltGewaender 2007 im Palais am Funkturm, Berlin.© Ludwig
Impressionen von der Modenschau 2007 im Palais
am Funkturm, Berlin. © Ludwig

Vom 13. bis zum 15. Juli präsentierte die Welthungerhilfe ihren Modewettbewerb "WeltGewänder" auf der Fachmesse für nationale und internationale Modeindustrie PREMIUM in Berlin. Die Messe, die zeitgleich zur Mercedes-Benz Fashion Week Berlin stattfand, widmete dieses Jahr dem "grünen Lebensstil" einen eigenen Bereich und lud die Welthungerhilfe in die so genannte "Green Area" ein. Dort stellten sich Marken und Organisationen vor, die nachhaltig und ethisch korrekt produzieren.




Elegante Models und exotischen Kleidern. © Ludwig
Elegante Models in
exotischen Kleidern.
© Ludwig
Der Modewettbewerb "WeltGewänder" der Welthungerhilfe will den Dialog zwischen den Kulturen fördern und junge Menschen für die Entwicklungszusammenarbeit und Probleme der globalisierten Welt sensibilisieren. "Das ist ein ganz neuer Weg, den wir beschreiten", sagt Ingeborg Schäuble, Vorstandsvorsitzende der  Welthungerhilfe. "Mode als eine Form des kulturellen Dialogs, der zum besseren Verständnis zwischen den Kulturen beitragen kann. Damit wollen wir junge Menschen auf unsere Arbeit aufmerksam machen. Und zeigen, dass es neben Not und Elend auch kulturellen Reichtum in den Entwicklungsländern gibt, den man erhalten muss".

Im Jahr 2007 beteiligten sich neun Modeschulen und Universitäten aus Deutschland und die malische Designerin Mimi Konaté an dem Wettbewerb. Entstanden sind 100 farbenprächtige Modelle, die in einer großen Modenschau im März im Palais am Funkturm präsentiert wurden. Und der Modedialog geht weiter: Anfang des Jahres 2008 werden die diesjährigen deutschen Gewinner der "WeltGewänder" nach Peru reisen, um sich mit dort ansässigen Modeschaffenden auszutauschen und Entwicklungsprojekte kennen zu lernen.

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