Wirbelsturm in Mosambik: Zwei Monate nach "Favio" - ein Update

Hilfslieferungen aus Deutschland. © DWHH
Hilfslieferungen aus
Deutschland. © DWHH
Vor zwei Monaten, am 22. Februar 2007, traf der Zyklon "Favio" mit einer Geschwindigkeit von mindestens 260 km/h auf die Südküste Mosambiks und zerstörte den Distrikt Vilanculos. Anschließend zog er weiter gen Norden durch die Distrikte Inhassoro, Govuro und Massinga.

Die Welthungerhilfe hat mit finanziellen Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) folgende Hilfsgüter an 3.348  besonders arme Familien in den Distrikten Inhassoro und Vilanculos verteilt:

  • 27.650 m Plastikplanen (Hausdach decken
  • 16.724 m Seile (Hausdach decken)
  • 2765 Wassereimer
  • 5539 Wasserentkeimungsmittel
  • 3348 Seifen
  • 6486 Teller
  • 6486 Schöpfkannen
  • Wasserkanister, Moskitonetze, Waschschüsseln, Kochtöpfe

 

Ausgabe der Hilfsgüter. © DWHH
Ausgabe der Hilfsgüter.
© DWHH

Rund 3.000 Familien werden mit Nahrungsmitteln versorgt. Pro Tag erhalten sie erhalten 500g Mais oder Reis, 50g Bohnen und 25 ml Öl. Die Nahrungsmittel werden in der ersten Phase das Welternährungsprogramm (WFP) zur Verfügung gestellt. Die Nahrungsmittel, die für Essenausgaben in Schulen gebraucht werden, finanziert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Ferner verteilt die Welthungerhilfe Saatgut und Pflanzen, damit die Aussaat-Phase optimal genutzt werden kann.

In der Zwischenzeit sind die Nothelfer anderer Hilfsorganisationen wieder abgereist und die Phase des Wiederaufbaus ist im vollen Gange. Mittlerweile gibt es in der Stadt Vilankulo wieder Strom, Telefon und Wasser.
Doch die Menschen sind noch sehr traumatisiert. Die Angst vor einer neuen Katastrophe ist immer noch sehr präsent.

(Stand: 19. April 2007)




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