Millenniumsdorf Mabote in Mosambik:
Eine Dorfgemeinschaft will ihre Armut besiegen
Mosambik ist eines der ärmsten Länder Afrikas. 80 Prozent der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Nach Ende des Bürgerkriegs 1992 erlebte das Land einen allmählichen Wirtschaftsaufschwung. Doch Dürren und Wirbelstürme haben einige Erfolge zunichte gemacht. Das Überleben ist schwierig: Hier setzen die Menschen in Mabote an, die die Lebensbedingungen in ihrem Dorf verbessern wollen.

Die Aids-Beratung in Mabote ist dringend
notwendig, um die immer noch steigende
Anzahl der Infizierten langfristig zu reduzieren.
© KropkeBanamana, Chitalahimbhera und Mangalaze – hinter diesen wohlklingenden Dorfnamen verbergen sich äußerst beschwerliche Lebensumstände. Mühsam versuchen die Menschen dort, ihren Äckern das Notwendigste zum Überleben abzuringen. Ihr Heimatland Mosambik elebte nach dem Ende des sechzehnjährigen Bürgerkriegs 1992 zunächst einen zögerlichen Wirtschaftsaufschwung. Doch Überschwemmungen in den Jahren 2000 und 2001 haben viele Anstrengungen mit einem Schlag zunichte gemacht. Überhaupt ist das Klima den 1.000 BewohnerInnen nicht wohl gesonnen: Der Boden der Felder ist sandhaltig und das Grundwasser teilweise versalzen. Dürrenperioden suchen die Menschen regelmäßig heim. Die Ernten sind kläglich, daher bestimmt Mangelernährung den Alltag. Wo aber Hunger und Krankheiten das Leben unmittelbar bedrohen, ist an Bildung kaum zu denken - sie ist ein Luxus, den sich kaum jemand leisten kann.
Um dem entgegen zu treten, haben sich die Menschen aus den drei Dörfern zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen. Nun gehören sie zu den Millenniumsdörfern der Welthungerhilfe. Sie haben einen Plan ausgearbeitet, mit dem sie ihrer Armut ein Ende setzen wollen. Sie haben beschlossen, Maßnahmen zur Bekämpfung der Armut in folgenden Bereichen durchzuführen:
- verbesserte landwirtschaftliche Anbaumethoden zur Ertragssteigerung
- Verkauf von Überschüssen
- bessere Gesundheitsvorsorge, u.a. auch bei HIV/Aids
- sauberes Trinkwasser
- Schulbildung
Millenniumsziele sind eine Chance
Die Entwicklungsziele der Millenniumserklärung sind für die Menschen in Mabote nicht einfach nur Worte: Wenn man sie ernst nimmt und umsetzt, verändern sie den Alltag der Betroffenen. So haben sie die Chance auf ein Leben, in dem sie sich selbst versorgen können. Zusammen mit der Welthungerhilfe ergreifen Frauen und Männer aus Mabote diese Chance.
Bankverbindung der
Welthungerhilfe
Fakten:
Durchführung: Partnerorganisation KULIMA, Welthungerhilfe
Millenniumsziele: 1, 2, 4, 5, 6, 7
Kooperationspartner: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Christian-Liebig-Stiftung e.V. (Hubert Burda Media), RTL Spendenmarathon - Wir helfen Kindern e.V.
Fortschritte
Das haben wir bisher im Millenniumdorf Mabote geleistet (stetig aktualisiert)
Länderinformationen
Multimedia
Galerie: Bilder aus dem Millenniumsdorf Mabote in Mosambik
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Porträt
Menschen aus dem Millenniumsdorf Mabote: Interviews und Porträts
www-Links

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Ecuador - San Andrés
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Madagaskar - Anosikely
Mosambik - Mabote
Nicaragua - Auhya Pihni
Ruanda - Base-Kiryango
Tadschikistan - Veshab
