
Die Menschen im weit verzweigten Delta des Sambesi-Flusses in Mosambik kennen die zwei Gesichter ihrer Heimat nur zu genau. In guten Zeiten ist das Delta ein Paradies. Denn hier finden sie alles, was sie zum Leben brauchen: einen Fluss voller Fische, fruchtbare Böden für Getreide, Gemüse und Obst. Doch immer wieder tritt der Fluss über die Ufer - vier Mal in den vergangen acht Jahren. Im vergangenen Jahr waren die Felder zum Teil sieben Wochen lang überflutet. Die ganze Ernte verrottete im stehenden Wasser. Viele Familien hungerten. Menschen starben.

- Ein Neuanfang dank Welthungerhilfe.
Mit Unterstützung der Welthungerhilfe siedelten viele Familien in ein höher gelegenes Gebiet um. Die Dörfer dort sind mit Erdwällen geschützt und flutsicher. Doch der Boden ist nicht so sicher wie der, der in gefährlicher Flussnähe liegt. Die Welthungerhilfe unterstützt die Menschen, auch ihre neuen Felder erfolgreich zu bestellen. Die lernen alles über nachhaltige Landwirtschaft und neue Anbaumethoden. Und sie bekommen verbessertes Saatgut.
Aber die Ackerflächen in den sicherer gelegenen Gebieten reichen nicht für alle Bauern. Ein Teil der Bauern muss weiter die Felder, die am Ufer des Sambesi liegen, bestellen. Deshalb setzt die Welthungerhilfe hier auf Vorsorge. Sie hilft, Deiche zu bauen und erklärt den Menschen, wie sie sich im Katastrophenfall richtig verhalten. Die Dorfbewohner lernen, Anzeichen einer Flut früh zu erkennen. Sie warnen ihre Nachbarn und die Bewohner der anderen Dörfer, damit sich alle rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Denn kein Mensch soll mehr unnötig sterben.
Die ersten Schritte sind gemacht. 24.000 Menschen profitieren von diesem Programm. Sie brauchen jedoch Zeit, bis sie unabhängig von fremder Hilfe werden. Sie brauchen Ihre Unterstützung, bis sie dem Sambesi-Fluss nicht mehr hilflos ausgeliefert sind.
So können Sie helfen
10 Euro im Monat helfen, Menschen in Mosambik auszubilden, die Anzeichen von Überschwemmungen frühzeitig zu erkennen und ihre Nachbarn zu warnen.
