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Searchers Unlimited - MOVE! Tagung

MOVE! United for sustainable development

Internationale Fachtagung zum Thema Nachhaltigkeit

Was bedeutet der Klimawandel für das Menschenrecht auf Nahrung? Wie lässt sich Ernährungssicherheit herstellen, wenn brauchbare Lebensmittel massenhaft verschwendet und weggeworfen werden? Und welche Folgen haben großflächige Agrarinvestitionen eigentlich für kleine Landwirte? Diese und noch mehr Fragen wurden auf der internationalen Fachtagung MOVE! im April 2012 diskutiert.

Thesen zur Nachhaltigkeit auf der Fachtagung Move.
Selina Juul: Gru?nderin der "Stop Wasting Food"- Bewegung in Dänemark.
Dokumentarfilmer Valentin Thurn sprach u?ber den Film "Taste the Waste".
Mit seinen "Graphic recordings" hielt Holger Nils Pohl die Fachtagung fest.
Der erste Tagungstag in Bild und Schrift: Graphic Recordings von Holger Nils Pohl.

Herausforderungen an unsere Arbeit
Anlässlich des 50. Jubiläums, fand am 24. und 25. April 2012 die Fachtagung "Move" zum Thema Nachhaltigkeit statt. In den Räumlichkeiten der Deutschen Welle in Bonn ging es vor allem um die Herausforderungen an die Arbeit an unseren weltweiten Standorten – aber auch um die Zusammenarbeit mit unseren internationalen Partnern, die vielerorts ebenfalls in die fünfzigste Runde geht. Gleichzeitig wollten wir die Schwerpunkte unseres langjährigen Engagements reflektieren.

Anhand von drei Schlüsselproblemen wurden die Möglichkeiten und Grenzen nachhaltiger Entwicklung und die Rolle nichtstaatlicher Entwicklungsarbeit beleuchtet:

  • Einfluss des Klimawandels auf das Recht auf Nahrung
  • Auswirkungen von Nahrungsmittelverlusten und Nahrungsmittelverschwendung auf Ernährungssicherheit sowie
  • die Folgen großflächiger Agrarinvestitionen in Entwicklungsländern.

Internationale Experten zu Gast in Bonn

Herausragende internationale Experten für nachhaltige Entwicklung aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft waren zu Gast. In ihren Vorträgen und Diskussionsrunden wurden auch strukturelle Fragen in den Blick gerückt: Wieviel Wachstum ist sinnvoll? Gibt es Alternativen zum Wachstumsdenken? Welche Folgen haben Klimawandel und Ressourcenknappheit? Wie kann globale wirtschaftliche und politische Steuerung in Zukunft aussehen? Auch kritische Auseinandersetzungen mit Entwicklungszusammenarbeit waren in diesem Rahmen erwünscht. 



Die Tagung war ein zivilgesellschaftlicher Beitrag und unser Kommentar zu der im Juni 2012 stattfindenden Rio+20 Konferenz. Die Stadt Bonn unterstützte sie mit einer Förderung im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

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