Myanmar/Birma: Welthungerhilfe weitet Hilfe im Katastrophengebiet aus

Die Opfer des Sturm eilen zu einer Verteilungsstelle für Nahrungsmittel in der Region um Rangun. © DWHH
Die Opfer des Sturm eilen zu einer Verteilungs-
stelle für Nahrungsmittel in der Region um
Rangun. © DWHH
(16.05.2008). Die Welthungerhilfe wird ihre Hilfe im Irrawaddy-Delta weiter ausdehnen. In den kommenden Tagen sollen weitere 40.000 Menschen endlich mit dringend benötigten Lebensmitteln versorgt werden. 8.000 Familien in der Region um Bogale werden Nahrungsmittel wie Reis, Linsen Öl und Salz bekommen. Außerdem werden sie Plastikeimer und Planen erhalten, um Regenwasser zu sammeln. Seife und Entkeimungstabletten sollen die Ausbreitung von Seuchen eindämmen. In der Stadt Bogale sind nach UN-Angaben bis zu 150.000 Menschen dringend auf Hilfe angewiesen, da sie ihr ganzes Hab und Gut verloren haben und sich in Notunterkünfte retten mussten.

Außerdem berichten lokale Mitarbeiter der Welthungerhilfe von verzweifelten Opfern der Katastrophe, die sich auf kleinen Booten aus den umliegenden Dörfern in die Stadt aufmachen, um Nahrungsmittel zu finden. Deshalb sollen auch Hilfslieferungen in diese bisher nur auf dem Wasserweg zu erreichenden Gebiete gebracht werden.

Gestern waren die ersten Lastwagen mit etwa 20 Tonnen Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern in der Stadt Bogale angekommen. Die starken Regenfälle des Monsuns hatten das Durchkommen der Fahrzeuge immer wieder behindert und Brücken unpassierbar gemacht. Mehr als 20 lokale Mitarbeiter koordinieren derzeit die Verteilung der Hilfslieferungen in Bogale. Knapp 2.000 Menschen erhalten heute Nahrungsmittel für die kommenden zwei Wochen. Die Fahrzeuge sind bereits wieder auf dem Rückweg nach Rangun um erneut beladen und wieder losfahren zu können. 10.000 Menschen werden insgesamt in Bogale versorgt.

Die Welthungerhilfe wird ihre Hilfe in den kommenden Wochen weiter ausdehnen. Dafür allerdings sind dringend Spenden erforderlich. "Wir sind dankbar über jede Spende, die uns erreicht hat, aber die bisherige Spendenbereitschaft steht in keinem Verhältnis zum Ausmaß der Katastrophe", betont Hans Joachim Preuß, Generalsekretär der Welthungerhilfe.  

Bei Bedarf vermitteln wir Ihnen ein Gespräch mit unserem Mitarbeiter Ralph Dickerhof in Rangun.

Die Welthungerhilfe bittet um Spenden für die Opfer in Myanmar:

Welthungerhilfe
Kontonummer 1115
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
https://www.welthungerhilfe.de/spenden_formular.html?projekt=0006Stichwort: Nothilfe und Wiederaufbau

 

Online spenden

Bitte helfen Sie den Opfern des Sturms in Myanmar mit einer Spende.

(Überschüssige Spendenbeiträge werden auch in anderen Nothilfe-Projekten der Welthungerhilfe eingesetzt.)

Welthungerhilfe in Myanmar

Die Welthungerhilfe ist seit 2002 in Myanmar tätig. Schwerpunkte sind Ernährungssicherung und Wasserversorgung im Nordosten des Landes sowie in Außenbezirken von Rangun. Malteser International und die Welthungerhilfe sind die einzigen deutschen Nichtregierungsorganisationen, die mit eigenen Mitarbeitern Hilfsprojekte vor Ort umsetzen.

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Gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation Metta Development unterstützt die Welthungerhilfe seit Juni 2005 im Shan State rund 1.000 besonders bedürftige Familien. In der Mehrheit sind es Menschen, die den ethnischen Minderheiten der Wa, Lahu und Kachin angehören.

Karte von Myanmar

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Die Welthungerhilfe ist seit 2002 in Myanmar tätig. Schwerpunkte der Arbeit sind die Ernährungssicherung, Armutsreduzierung, Wasserversorgung, Basisinfrastruktur und Nahrungsmittelhilfe. Hauptsächlich ist sie im Nordosten des Landes, in Außenbezirken von Rangun und im Irrawaddy-Delta tätig. 

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Gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation Metta Development unterstützt die Welthungerhilfe seit Juni 2005 im Shan State rund 1.000 besonders bedürftige Familien. In der Mehrheit sind es Menschen, die den ethnischen Minderheiten der Wa, Lahu und Kachin angehören.

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