Myanmar/Birma: Welthungerhilfe stellt 500.000 Euro für Sturm-Opfer zur Verfügung


Sauberes Trinkwasser ist seit dem Sturm Mangelware in den Krisengebieten in Myanmar. © Reuters
Sauberes Trinkwasser ist seit dem Sturm
Mangelware in den Krisengebieten in Myanmar.
© Reuters
(07.05.2008). Die Welthungerhilfe stellt 500.000 Euro für die Versorgung der Opfer des Zyklons "Nargis" in Myanmar/Birma zur Verfügung. Rund 50.000 Menschen werden zunächst Nahrungsmittel und provisorische Dachabdeckungen für ihre zerstörten Häuser erhalten. "Wir haben heute mit der Verteilung der Hilfsgüter in unseren Projektgebieten begonnen", berichtet Angela Schwarz, Regionalkoordinatorin der Welthungerhilfe in Myanmar.

Da die Welthungerhilfe bereits seit Jahren in Myanmar tätig ist, konnten umgehend Hilfsgüter vor Ort beschafft und verteilt werden. In Htan Tabin, einem Außenbezirk von Rangun und Projektgebiet der Welthungerhilfe, erhalten die Menschen Reis sowie geflochtene Matten aus Palmblättern zur Dacheindeckung. Zudem wird sich die Hilfe auf ein Slumgebiet vor Rangun konzentrieren. "Am stärksten sind Menschen in ärmlichsten Verhältnissen betroffen. Ihre einfachen Behausungen hielten dem Sturm nicht stand. Gerade sie können die explosionsartig gestiegenen Preise für Grundnahrungsmittel und Trinkwasser nicht aufbringen und brauchen dringend unsere Hilfe", sagt Schwarz.

Der Nahrungsmittelmangel hat vor allem fatale Folgen für die Menschen im zerstörten und schwer zugänglichen Irrawaddy-Flussdelta. Hier leben Kleinbauern als Selbstversorger. Der Sturm hat ihre Ernte weitgehend vernichtet und die Menschen sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Im Flussdelta arbeitet die Welthungerhilfe mit zwei lokalen Partnerorganisationen zusammen. Gemeinsam werden sie schnellstmöglich mit der Verteilung von Hilfsgütern beginnen. Hierzu bedarf es jedoch einer Genehmigung der Regierung. "Wir hoffen, dass die bisherigen Hürden im Sinne der Opfer fallen", betont Schwarz.

Die Welthungerhilfe bittet um Spenden für die Opfer in Myanmar:

Welthungerhilfe
Kontonummer 1115
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
Stichwort: Nothilfe und Wiederaufbau



Die Welthungerhilfe ist Mitglied im Bündnis "Entwicklung hilft"  www.entwicklung-hilft.de.

 

Online spenden

Bitte helfen Sie den Opfern des Sturms in Myanmar mit einer Spende.

(Überschüssige Spendenbeiträge werden auch in anderen Nothilfe-Projekten der Welthungerhilfe eingesetzt.)

Pressemitteilung

Welthungerhilfe in Myanmar

Die Welthungerhilfe ist seit 2002 in Myanmar tätig. Schwerpunkte sind Ernährungssicherung und Wasserversorgung im Nordosten des Landes sowie in Außenbezirken von Rangun. Malteser International und die Welthungerhilfe sind die einzigen deutschen Nichtregierungsorganisationen, die mit eigenen Mitarbeitern Hilfsprojekte vor Ort umsetzen.

Hilfsprojekt in Myanmar

Gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation Metta Development unterstützt die Welthungerhilfe seit Juni 2005 im Shan State rund 1.000 besonders bedürftige Familien. In der Mehrheit sind es Menschen, die den ethnischen Minderheiten der Wa, Lahu und Kachin angehören.

Karte von Myanmar

Länderinformationen über Myanmar

Welthungerhilfe in Myanmar

Die Welthungerhilfe ist seit 2002 in Myanmar tätig. Schwerpunkte der Arbeit sind die Ernährungssicherung, Armutsreduzierung, Wasserversorgung, Basisinfrastruktur und Nahrungsmittelhilfe. Hauptsächlich ist sie im Nordosten des Landes, in Außenbezirken von Rangun und im Irrawaddy-Delta tätig. 

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Gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation Metta Development unterstützt die Welthungerhilfe seit Juni 2005 im Shan State rund 1.000 besonders bedürftige Familien. In der Mehrheit sind es Menschen, die den ethnischen Minderheiten der Wa, Lahu und Kachin angehören.

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