Myanmar/Sturm "Nargis": Welthungerhilfe ruft zu Spenden auf

Audio-Service: Angela Schwarz über die Situation nach dem Sturm in Myanamr (06.05.2008)

Nicht geht mehr: Umgestürzte Bäume brachten den Verkehr zum Erliegen. © Reuters
Nichts geht mehr: Umgestürzte Bäume brachten
den Verkehr zum Erliegen. © Reuters
(06.05.2008). Nach dem verheerenden Zyklon "Nargis" in Myanmar / Birma ruft die Welthungerhilfe zu Spenden für die Opfer auf. "Wir prüfen zurzeit den Bedarf der Betroffenen in unseren Projektgebieten", sagt Angela Schwarz, Regionalkoordinatorin der Welthungerhilfe in Myanmar. "Hier sind wir bereits vor Ort, kennen uns aus und können auf langjährige Erfahrung zurückgreifen."

So fehle es derzeit vor allem an Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln und Unterkünften. Mitarbeiter der Welthungerhilfe seien derzeit in den betroffenen Regionen unterwegs, danach könnten die weiteren Schritte konkret geplant werden. Fehlende Elektrizität und zerstörte Telefonleitungen machten eine Kommunikation zurzeit fast unmöglich.

In der Katastrophenregion realisiert die Welthungerhilfe drei Entwicklungsprojekte: So wird in Htan Tabin, einem Außenbezirk Ranguns mit 18 Dörfern und rund 1.600 Haushalten, die Ernährungssituation und die öffentliche Infrastruktur für die zumeist arme Bevölkerung verbessert. "Erst kürzlich konnten wir sieben Schulen mit finanzieller Unterstützung des BMZ fertig stellen, die nun vielen Sturmopfern Zuflucht gewähren", erklärt Schwarz.

Darüber hinaus sind zwei lokale Partner der Welthungerhilfe im ebenfalls stark zerstörten Irrawaddy-Flussdelta unterwegs, um ein genaues Bild über die Lage und die Bedürfnisse zu erhalten. Ein Mitarbeiter des Nothilfe-Teams der Welthungerhilfe ist auf dem Weg in die Katastrophenregion, um die Kolleginnen und Kollegen vor Ort zu unterstützen.


Die Welthungerhilfe bittet um Spenden für die Opfer in Myanmar:

Welthungerhilfe
Kontonummer 1115
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
Stichwort: Nothilfe und Wiederaufbau

 

Online spenden

Bitte helfen Sie den Opfern des Sturms in Myanmar mit einer Spende.

(Überschüssige Spendenbeiträge werden auch in anderen Nothilfe-Projekten der Welthungerhilfe eingesetzt.)

Pressemitteilung

Welthungerhilfe in Myanmar

Die Welthungerhilfe ist seit 2002 in Myanmar tätig. Schwerpunkte der Arbeit sind die Ernährungssicherung, Armutsreduzierung, Wasserversorgung, Basisinfrastruktur und Nahrungsmittelhilfe. Hauptsächlich ist sie im Nordosten des Landes, in Außenbezirken von Rangun und im Irrawaddy-Delta tätig. 

Hilfsprojekt in Myanmar

Gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation Metta Development unterstützt die Welthungerhilfe seit Juni 2005 im Shan State rund 1.000 besonders bedürftige Familien. In der Mehrheit sind es Menschen, die den ethnischen Minderheiten der Wa, Lahu und Kachin angehören.

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