Welthungerhilfe: Hilfe in Myanmar erreicht die Opfer


In den betroffenen Regionen werden die Hilfsgüter
von den lokalen Mitarbeitern der Welthungerhilfe
verteilt. © DWHH
(12.05.2008). Die  Welthungerhilfe hat die ersten Verteilungen für die Opfer des Zyklons "Nargis" erfolgreich durchgeführt. Etwa 800 Familien konnten während der letzten beiden Tage dringend benötigte Hilfsgüter in Empfang nehmen. In Htan Tabin, einem ländlichen Außenbezirk von Rangun, wurden 50 Kilogramm Reis pro Familie sowie Matten aus Palmblättern verteilt, aus denen kleine Hütten für den Übergang errichtet werden können.

 

"Wir konnten schnell und effizient helfen, weil wir mit unseren lokalen Mitarbeitern bereits seit Jahren in diesen Gegenden tätig waren", erklärt Angela Schwarz, Regionalkoordinatorin der Welthungerhilfe in Myanmar. Diese Kenntnisse der lokalen Mitarbeiter und einheimischen Partner nutzt die Welthungerhilfe auch für die kommenden Hilfeleistungen.

Bereits morgen sollen 20 Tonnen Reis und Hülsenfrüchte im Irrawaddy-Delta verteilt werden, dem vom Zyklon am stärksten zerstörten Gebiet. In der Region Bogale werden zunächst 1.600 Menschen diese Nahrungsmittel erhalten. Insgesamt hat die Welthungerhilfe etwa 75 Tonnen Reis vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) zur Verteilung erhalten, womit etwa 6.200 Menschen endlich etwas zu essen bekommen.

Zusätzlich zum Reis werden auch Öl, Salz und Zucker als Wochenration ausgegeben. Daneben verteilt die Welthungerhilfe Seife, Planen und vor allem Entkeimungstabletten, damit die Menschen sauberes Wasser trinken können. "Ohne unsere lokalen Mitarbeiter wäre auch diese Hilfe nicht möglich, denn für Ausländer sind die Gebiete schwer zugänglich", betont Angela Schwarz. "Es wird ein Wettlauf gegen die Zeit."
 

Bei Bedarf vermitteln wir Ihnen ein Gespräch mit unserem Mitarbeiter Ralph Dickerhof in Rangun

Die Welthungerhilfe bittet um Spenden für die Opfer in Myanmar:

Welthungerhilfe
Kontonummer 1115
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
Stichwort: Nothilfe und Wiederaufbau

 

Online spenden

Bitte helfen Sie den Opfern des Sturms in Myanmar mit einer Spende.

(Überschüssige Spendenbeiträge werden auch in anderen Nothilfe-Projekten der Welthungerhilfe eingesetzt.)

Welthungerhilfe in Myanmar

Die Welthungerhilfe ist seit 2002 in Myanmar tätig. Schwerpunkte sind Ernährungssicherung und Wasserversorgung im Nordosten des Landes sowie in Außenbezirken von Rangun. Malteser International und die Welthungerhilfe sind die einzigen deutschen Nichtregierungsorganisationen, die mit eigenen Mitarbeitern Hilfsprojekte vor Ort umsetzen.

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Gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation Metta Development unterstützt die Welthungerhilfe seit Juni 2005 im Shan State rund 1.000 besonders bedürftige Familien. In der Mehrheit sind es Menschen, die den ethnischen Minderheiten der Wa, Lahu und Kachin angehören.

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Die Welthungerhilfe ist seit 2002 in Myanmar tätig. Schwerpunkte der Arbeit sind die Ernährungssicherung, Armutsreduzierung, Wasserversorgung, Basisinfrastruktur und Nahrungsmittelhilfe. Hauptsächlich ist sie im Nordosten des Landes, in Außenbezirken von Rangun und im Irrawaddy-Delta tätig. 

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Gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation Metta Development unterstützt die Welthungerhilfe seit Juni 2005 im Shan State rund 1.000 besonders bedürftige Familien. In der Mehrheit sind es Menschen, die den ethnischen Minderheiten der Wa, Lahu und Kachin angehören.

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