Als Anfang Mai 2008 der Wirbelsturm Nargis mit 190 km pro Stunde über Myanmar fegte, riss er 138 000 Menschen in den Tod und hinterließ eine breite Spur der Verwüstung. Seither hat die Welthungerhilfe Unterkünfte gebaut und Familien beim Wiederaufbau der Landwirtschaft unterstützt. Mehr als 40.000 Menschen haben Essen und Werkzeuge erhalten, 900 Schutzhütten wurden gebaut sowie 400 Büffel und 700 Ferkel verteilt.

Sauberes Trinkwasser ist besonders für Kinder wichtig. © Welthungerhilfe
Kinder brauchen sauberes Trinkwasser.

Heute aber stehen die Menschen im besonders betroffenen Irrawaddy-Delta vor einem neuen Problem: Es herrscht massiver Trinkwassermangel. Die vier Meter hohen Flutwellen, die Nagris über das Land trieb, haben Salzwasser in die Teiche gespült. Die Flüsse sind brackig. Leichen und Tierkadaver haben das Wasser zusätzlich verunreinigt. Eine eigentlich wasserreiche Region verdurstet.  

Mit großen Kähnen transportiert die Welthungerhilfe deshalb aufbereitetes Trinkwasser zu ausgesuchten Verteilerstationen. Dort warten die Abgesandten jedes Dorfes mit Kanus, um die kostbare Fracht in die Dörfer zu bringen.  

Unsere Arbeit ist allerdings ein Kampf gegen die Zeit. Denn bald beginnt der Monsun und bis dahin müssen 926 stabile Hütten aus Bambus und Palmblättern fertig sein, die dem Regen trotzen können. Damit dem Mangel nicht wieder zerstörerischer Überfluss folgt, brauchen wir Ihre Hilfe!

 

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