
Auhja Phini liegt in Nordosten Nicaraguas. Immer wieder wird dieser Ort von Wirbelstürmen und Dürren heimgesucht. Die Dorfbewohner im ärmsten Land Zentralamerikas leben weitgehend von der Hand in den Mund. Was auf den Feldern des Dorfes wächst, reicht gerade, um die Familien satt zu machen - manchmal gelingt noch nicht mal das.

- Genug zu essen für die Kinder © Welthungerhilfe
Die meisten Männer haben das Dorf längst verlassen. In weit entfernten Städten versuchen sie, Geld für ihre Familien zu verdienen. So liegt die ganze Last der Arbeit auf den Frauen. Gemeinsam mit den wenigen, meist älteren Männern, die noch im Dorf geblieben sind, versuchen sie mit Unterstützung der Welthungerhilfe, die Erträge ihrer Felder zu steigern.
Die ersten Schritte waren auch gemacht, als am 4. September 2007 der Wirbelsturm Felix den Landstrich heimsuchte. Der Hurrikan vernichtete die gesamte Ernte und zerstörte die Häuser. Die Welthungerhilfe linderte die erste Not und brachte damit Hoffnung in das kleine Dorf. Mehr noch: Heute sind die Menschen trotz allen Elends überzeugt, dass sie es schaffen können, ihr Leben zum Guten zu wenden. Die Bauern bestellen ihre Felder mit Getreide, Maniok und Gemüse neu. Sie wollen Obstbäume pflanzen, die vitaminreiche Früchte liefern und zusätzlich verhindern, dass bei Überschwemmungen der Feldboden weggespült wird.
Damit die Familien auch lange Dürrezeiten überstehen, braucht das Dorf besonders tiefe Brunnen. Die Bauern benötigen kleine Speicher, in denen sie ihr Saatgut lagern können - auch für schlechte Zeiten. Darüber hinaus müssen Wege und Brücken in der Region wieder instand gesetzt werden, um auf den umliegenden Märkten Schafe, Getreide und Gemüse verkaufen zu können.
Die Menschen in Auhya Phina brauchen Ihre Hilfe, um sich auch weiterhin ein besseres Leben aufbauen zu können.
