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Nepal - Nothilfe erreicht abgelegene Bergdörfer

Unsere Nothilfe in Nepal erreicht abgelegene Bergdörfer

Zeltplanen und Nahrungsmittel für Erdbebenopfer

Hilfe für ein Zentrum für Menschen mit Behinderung. ©Welthungerhilfe/Glinski
Hilfe für ein Zentrum für Menschen mit Behinderung. ©Welthungerhilfe/Glinski
Unser Nothilfeteam verteilt Reis und Linsen in den Bergdörfern. ©Welthungerhilfe/Glinski
Unser Nothilfeteam verteilt Reis und Linsen in den Bergdörfern. ©Welthungerhilfe/Glinski
Nach mühsamer Fahrt über zerstörte Straßen erreichen die Hilfspakete auch entlegene Dörfer. ©Welthungerhilfe/Glinski
Nach mühsamer Fahrt über zerstörte Straßen erreichen die Hilfspakete auch entlegene Dörfer. ©Welthungerhilfe/Glinski
Die Hilfspakete mit Linsen für die Familien werden vor der Verteilung abgefüllt. ©Welthungerhilfe/Glinski
Die Hilfspakete mit Linsen für die Familien werden vor der Verteilung abgefüllt. ©Welthungerhilfe/Glinski
Mehr als 60 Prozent der Häuser im Dorf sind zerstört. ©Welthungerhilfe/Glinski
Mehr als 60 Prozent der Häuser im Dorf sind zerstört. ©Welthungerhilfe/Glinski

Am Morgen des 25. April 2015 erschütterte ein schweres Erdbeben den Himalaya-Staat Nepal. Tausende Menschen kamen ums Leben, Millionen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Ein Team der Welthungerhilfe ist vor Ort und leistet Nothilfe. Lesen Sie hier einen aktuellen Bericht des Nothilfeteams.

(08.05.2015) Mit einem voll bepackten Lastwagen machte sich gestern ein Teil des Welthungerhilfe-Nothilfeteams von Kathmandu aus auf dem Weg, um betroffene Familien in abgelegenen Bergdörfern mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Nothilfekoordinator Rüdiger Ehrler leitete das Team gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation Clean Energy Nepal, welche viele freiwillige Helfer für die Verteilungsaktionen zur Verfügung stellt.

Zeltplanen und Nahrungsmittel an über hundert Familien verteilt

Der erste Stopp führte das Team zu einem Wohnheim für Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung. Sie leben in einfachen, alten Behausungen aus Wellblech, viele wurden durch das Beben zerstört. Einige der Bewohner sitzen im Rollstuhl und können sich jetzt, da Häuser, Wege und Latrinen in Schutt liegen, überhaupt nicht mehr selbst versorgen. Die ausgeteilten Nahrungsmittelpakete unterstützen die Menschen in ihrer größten Not und wurden eilig sicher und trocken verstaut.

Das Team fuhr zum zweiten Stopp in Dhading, einem Distrikt nördlich von Kathmandu, dessen Bevölkerung als besonders hilfsbedürftig eingestuft wurde. Die Helfer verteilten dort Reis, Linsen, Öl und Salz an mehr als 100 Familien.

"Bei uns steht kaum ein Haus mehr"

Kakera ist der Name des Dorfes, welches als nächstes besucht wird; es liegt abgelegen in den tiefgrünen Hügeln Nepals. Hier zerstörte das Erdbeben mehr als 60 Prozent der Häuser. Oftmals sind diese an steilen Hängen gebaut und nur sehr schwer zugänglich. Andere Häuser und Hütten weisen extrem starke Risse auf und können nicht mehr bewohnt werden. Viele der Familien sind durch das Erdbeben obdachlos geworden; und auch die Schule ist vorübergehend geschlossen.

Hier in den Bergen trifft das Nothilfeteam auf Familien vom tibeto-mongolischen Volk der Tamangen. Als Bergbauern besitzen sie kaum finanzielle Rücklagen und auch kaum Ersatzmaterial, um ihre Lehm- und Ziegelsteinhäuser in nächster Zeit wieder aufzubauen. Die Zeltplanen helfen für die erste Zeit; aber während der Dorfbesuche wird auch deutlich, wie wichtig die Versorgung mit Nahrungsmitteln ist. Denn viele Vorratskammern und Lebensmittelreserven wurden beim Beben zerstört.

Über zwei Stunden dauerte die Fahrt von Kathmandu nach Dhading über ungeteerte Straßen durch tiefe Wälder führte. „Heute konnte wir den Menschen helfen, die in schwer zugänglichen Bergdörfern leben und bis jetzt kaum international Hilfe erhalten haben,” fasst Rüdiger Ehrler den Tag zusammen. Das ist aber erst der Anfang - gemeinsam mit lokalen Partnern sind für die kommenden Tage weitere Nahrungsmittellieferungen geplant.

Von Stefanie Glinski

In den kleinen Dörfern beginnen zwölf Tage nach dem schweren Erdbeben in Nepal die Aufräumarbeiten. Überall Trümmer, Risse, schiefe Wände. Viele Familien haben ihre Existenz verloren. Die Welthungerhilfe und Clean Energy Nepal unterstützen die Menschen mit Zeltplanen und Nahrungsmittelpaketen. Helfen auch Sie den Erdbebenopfern und unterstützen Sie unsere Nothilfe in Nepal!



Erfahren Sie mehr: Unsere Hilfe für Nepal

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Bisherige Hilfe Nepal

Mit der Verteilung von

19.920 Zeltplanen

2.000 Decken und Matten

7.000 Paketen mit Linsen, Öl und Salz

haben wir bisher 106.000 Menschen mithilfe von Spenden erreicht. (Stand Juli 2015)

Video: Hilfe für Erdbebenopfer

Die Nothilfeteams der Welthungerhilfe und von Alliance2015-Partnern verteilen Zeltplanen in Gorkha.

Infografik

Was passiert nach einer Katastrophe?

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Nothilfe und Aufbau aus einer Hand

Unsere Nothilfemaßnahmen werden finanziell unterstützt vom Auswärtigen Amt und Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO).