Überschwemmungen in Pakistan

Welthungerhilfe stockt Hilfe auf 500.000 Euro auf

Flutopfer bei einer verteilung von Hilfsgütern. © Lucia Ennes / Concern
Flutopfer bei einer verteilung von Hilfsgütern.
© Lucia Ennes / Concern
(13.08.2010) Die Welthungerhilfe weitet die finanzielle Unterstützung für die Opfer der Flut aus und stellt insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung. Mit dem Geld werden zusätzliche Hilfsgüter lokal gekauft und in den kommenden Tagen und Wochen an die notleidende Bevölkerung verteilt.

Gemeinsam mit ihren langjährigen europäischen Partnern Concern und Cesvi sowie einheimischen pakistanischen Organisationen werden die Hilfsgüter mit kleinen LKW´s in die betroffenen Dörfer gebracht. Insgesamt wird in fünf Distrikten geholfen: Im Swat-Tal und Charsadda erhalten 12.000 Menschen sauberes Trinkwasser, mehr als  30.000 Menschen im Swat-Tal und Charsadda bekommen Lebensmittelpakete, Plastikplanen, Moskitonetze, Schlafmatten und Decken. Außerdem wurde ein medizinisches Versorgungscamp im Dorf Cheena in der Region Mirza Dher eingerichtet, wo täglich Hunderte von Patienten behandelt werden.
 
"Die Menschen hier vor Ort haben das Gefühl, dass sie bisher im Stich gelassen worden sind. Wir dürfen sie nicht einfach den Fluten überlassen, sondern müssen unseren Hilfsversprechungen auch Taten folgen lassen", beschreibt Jürgen Mika, Projektleiter der Welthungerhilfe in Pakistan, die Situation in der Krisenregion.

Morgen werden weitere Menschen in dem Distrikt Nowshera konkrete Unterstützung bekommen. Mehr als 700 Menschen eines Dorfes erhalten dringend benötigte Nahrungsmittel wie Mehl, Linsen, Bohnen, Salz sowie Trinkwasser. Außerdem werden in den nächsten Tagen Erkundungsteams in bisher völlig abgeschnittene Distrikte wie Shangla und Batagram aufbrechen und Hilfslieferungen vorbereiten.

Für Interviews steht Jürgen Mika in Pakistan zur Verfügung.


Euro

Letzte Änderung an dieser Seite: 13.08.2010
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