Als Nothelfer in Pakistan
Jürgen Mika hilft im Katastrophengebiet den Opfern der Flut

Jürgen Mika kümmert sich um einen der Jungen,
der Opfer der Flutkatastrophe wurde.Zwei Flutwellen sind über Pakistan hinweggerollt, Millionen Menschen sind Opfer der Katastrophe. Um ihnen zu helfen, sind auch Mitarbeiter deutscher Hilfsorganisationen nach Pakistan gereist. Für die Welthungerhilfe unterwegs ist Jürgen Mika (40). Gerade hält er sich im Norden des Landes auf und unterstützt die Welthungerhilfe-Partnerorganisation CESVI und Concern bei Nahrungsmittelverteilungen.
Schlaf hat er in den vergangenen Tagen kaum gefunden, Mika eilt von einem Termin zum Nächsten: Mit Kollegen anderer Partnerorganisationen organisiert er die Verteilung von Hilfsgütern und findet heraus, wo in Pakistan als nächstes dringend Hilfe gebraucht wird.
Der Einsatz in Pakistan bedeutet Stress für Jürgen Mika, er tut es trotzdem gerne: „Pakistan und die Menschen dort brauchen Hilfe. Ein Staat kann eine Katastrophe von solchem Ausmaß nicht bewältigen. Wenn halb Deutschland unter Wasser stünde, würde es unser Staat auch nicht alleine schaffen, allen Opfern zu helfen. Auch wir wären froh, wenn uns Hilfe aus dem Ausland angeboten würde.“
Im Katastrophenfall ist Jürgen Mika schon oft schutzbedürftigen Menschen zu Seite gesprungen, denn er ist im Nothilfe-Team der Welthungerhilfe. Die Mitglieder dieses Teams stehen auf Abruf bereit und reisen unmittelbar nach einer Katastrophe in die betroffenen Gebiete. Sie sind die ersten Helfer vor Ort und planen notwendige Hilfsmaßnahmen.
Jürgen Mika ist in Haslach in Baden-Württemberg geboren, seit 2005 arbeitet er für die Welthungerhilfe. Den letzten Nothilfe-Einsatz hat er gerade hinter sich: Nach den gewalttätigen Auseinandersetzung im Juni reiste er nach Krigistan und half dort den Notleidenden. Außerdem leistete er nach dem Erdbeben 2009 Nothilfe in Indonesien.
Wenn der 40-Jährige nicht in Krisengebieten aktiv ist, lebt er mit seiner Partnerin und der vierjährigen Tochter in Simbabwe.
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Langfristige Hilfe für die Flutoper
Durchführung mit Unterstützung des Europäischen Amtes für humanitäre Hilfe (ECHO)
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