Jubiläum in Peru: 40 Jahre ein starkes Team - für ein besseres Leben der Armen

Gemeinsam sind sie stark: Das Büroteam in Lima. © WHH
Gemeinsam sind sie stark: Das Büroteam in
Lima.
40 Jahre Projektarbeit der Welthungerhilfe in Peru - 10jähriges Bestehen des Büros in Lima. Zwei großartige Anlässe, die umfangreiche Feierlichkeiten verdient haben.

Los ging es mit einer Eröffnungsveranstaltung im Goethe-Institut, zu der rund 140 interessierte Besucher gekommen waren. Eingeleitet wurde der Abend mit einem Vortrag über die bisherige Arbeit der Welthungerhilfe in Peru. Danach konnten die Gäste in der Ausstellung "Mode als Kulturdialog" die traumhaft schönen Modelle des diesjährigen Wettbewerbs der WeltGewänder bewundern. Am folgenden Tag lockte ein ganztägiges Symposium zur gleichnamigen Ausstellung vor allem Modestudierende und Kulturinteressierte in das Goethe-Institut.

 

(v.l.) Bernd Schmidt, Präsident AHK, Jeannette Weller, Regionalkoordinatorin Welthungerhilfe, Dr. Hans-Joachim Preuß, Vorstandsvorsitzender Welthungerhilfe, Jörg Zehnle, Hauptgeschäftsführer AHK
(v.l.) Bernd Schmidt, Präsid.
AHK, Jeannette Weller,
Regionalkoordinatorin
Welthungerhilfe, Dr.
Hans-Joachim Preuß,
Vorstandsvorsitzender
Welthungerhilfe, Jörg Zehnle,
Hauptgeschäftsführer AHK.
Auf Einladung der Deutsch-Peruanischen Industrie- und Handelskammer (AHK Peru) trafen sich rund 30 Vertreter deutscher und peruanischer Unternehmen zu einem Mittagessen in Lima. Dr. Hans-Joachim Preuß, Vorstandsvorsitzender der Welthungerhilfe, referierte über die Welternährungslage, ihre Ursachen, Auswirkungen und Perspektiven. Die AHK Peru hatte  bereits nach dem Erdbeben im Jahr 2007 die Welthungerhilfe bei dem Bau einer neuen Schule unterstützt.

 

Wunderschöne Modelle. © WHH
Wunderschöne Modelle.
Modenschau als feierliches Highlight

Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildete eine Modenschau der WeltGewänder in der Residenz der deutschen Botschaft in Lima - mit einem herrlichen Blick auf die Hauptstadt. Für die Feier hätte es keinen schöneren Ort geben können. Mehr als 400 Gäste waren der Einladung des deutschen Botschafters, Christoph Müller und der Regionalkoordinatorin der Welthungerhilfe, Jeannette Weller gefolgt.

Unter den Gästen befanden sich nicht nur Peruaner und Deutsche aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Mode und Entwicklungszusammenarbeit. Extra für das Jubiläumsfest waren auch peruanische Kleinbauern aus dem Welthungerhilfe-Projekt "Rurandes" in den Anden angereist. Sie zeigten beispielhaft die Vielfalt ihrer landwirtschaftlichen Produkte. Dazu gehörten unterschiedlichste Kartoffel-,  Bohnen- und Maissorten.

 

Jeannette Weller von der Welthungerhilfe mit dem Botschafter, Christoph Müller, inmitten in Trachten gekleideter peruanischer Menschen.
Jeannette Weller von der
Welthungerhilfe mit dem
Botschafter, Christoph Müller,
inmitten von Gästen aus den
Projekten.
Weller bedankte sich herzlich bei allen, die das Fest und die Arbeit der Welthungerhilfe in den letzten Jahren unterstützt haben: "In den vergangenen 40 Jahren haben wir hier in Peru das Leben vieler Menschen durch Hilfe zur Selbsthilfe verbessern können. In Vorbereitung auf die Feierlichkeiten haben wir Menschen befragt, die in den 40 Jahren an Projekten teilnahmen. Sie sind Zeugen der geweckten Hoffnungen, der schweren Arbeit, der zurückliegenden Anstrengungen und der sichtbaren Veränderungen."

Der Vorstandsvorsitzende der Welthungerhilfe, Dr. Hans-Joachim Preuß, wies in seinem Redebeitrag auf die Wichtigkeit der Arbeit der Welthungerhilfe in enger Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen vor Ort hin.

Wir wünschen unseren Kolleginnen und Kollegen weiterhin eine erfolgreiche Arbeit!

Letzte Änderung an dieser Seite: 13.05.2009
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