Peru - Aufbruch in die Zukunft

Im Puririsun lernen die
Kinder gerne. © DWHH
Vor allem Zuwanderer aus Andendörfern haben sich in der Hoffnung auf Arbeit und bessere Lebensbedingungen in der südperuanischen Stadt Cuzco angesiedelt. Die meisten der sehr armen Familien leben beengt in dürftig ausgestatteteten Unterkünften, von denen die wenigsten über Wasser- und Stromanschluss, ganz zu schweigen von einer Abwasserversorgung, verfügen. Die ungepflasterten Straßen verwandeln sich bei Regen in Schlammpisten und eine geregelte Müllbeseitigung gibt es nicht. Viele sind hier abeitslos. Oft reicht das Geld nicht einmal für eine warme Mahlzeit am Tag.
Vor allem die Kinder leiden unter den prekären Lebensumständen. Schon früh müssen sie durch tägliche Arbeit zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen; durch den Straßenverkauf von einfachem Kunsthandwerk, Arbeiten in fremden Haushalten, als Schuhputzer oder Müllsammler. Die meiste Zeit des Tages auf sich allein gestellt, erfahren sie in der der Regel wenig Zuwendung und Förderung von ihren überforderten Eltern. Viele werden gar seelisch und körperlich misshandelt.
Im Jugendzentrum Purisun, was in der Quechua-Sprache soviel heißt wie: "Gemeinsam gehen", werden die Kinder und Jugendlichen bei ihrem Aufbruch in die Zukunft unterstützt. Sie erhalten eine schulische Ausbildung und eine tägliche Hausaufgabenbetreuung. Besonders beliebt ist die Bibliothek des Zentrums. Für Familien, denen das Geld für die nötigen Schulmaterialien und die vorgeschriebene Schuluniform fehlt, bietet das Jugendzentrum Unterstützung.
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