Pressemitteilung zur UN-Klimakonferenz in Peru

Nagelprobe für das Weltklima

In Lima findet im Dezember die 20. UN-Klimakonferenz statt.

Bei der 20. UN-Klimakonferenz geht es um nicht weniger als ein neues Klimaabkommen. © Grossmann
Bei der 20. UN-Klimakonferenz geht es um nicht weniger als ein neues Klimaabkommen. © Grossmann

(28.11.2014) Vom 1.-12. Dezember treffen sich die Vertreter von 194 Vertragsstaaten in der peruanischen Hauptstadt Lima, um sich auf die Grundzüge eines neuen Klimaabkommens zu einigen, dass 2015 in Paris beschlossen werden soll.

Die Welthungerhilfe warnt vor den massiven Folgen des Klimawandels, unter denen bereits heute vor allem Menschen leiden, die ihn nicht verursacht haben. In den Entwicklungsländern bedrohen Dürren und Überschwemmungen die Ernährungssicherheit und führen zum Verlust von Einkommen und Existenzen. Tausende Kleinbauern verlieren jedes Jahr ihre materielle Existenzgrundlage, wenn Ernten ausfallen und wichtige Infrastruktur zerstört wird.

Folgen des Klimawandels in Peru schon sichtbar

„Am Konferenzort in Peru leiden die Menschen schon heute am Wassermangel, der sich in den kommenden Jahren noch zuspitzen wird. 70 Prozent aller tropischen Gletscher liegen in Peru, aber durch die Erwärmung schmelzen sie immer schneller. In den großen Städten des Landes nimmt die Zahl der Klimaflüchtlinge zu. Es sind Kleinbauern, die nach wiederholten Missernten ihre Familien nicht mehr ernähren können, obwohl 80 Prozent der Nahrung Perus von Kleinbauern produziert wird“, berichtet Michael Kühn, Klimareferent der Welthungerhilfe.

Die Welthungerhilfe fordert die internationale Staatengemeinschaft auf, ein verbindliches und weitreichendes Abkommen zu erarbeiten. Dazu gehören mehr Mut und Verbindlichkeit bei der Reduzierung der Emissionen sowie eine langfristige Finanzierung von Anpassungsprogrammen und Projekten zur Katastrophenvorsorge.

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Mehr Informationen

Journalisten stellen wir kostenloses und rechtefreies Footage-Material zum Thema „Auswirkungen des Klimawandels in Peru“ zur Verfügung. Die Bilder zeigen die Auswirkungen des Klimwandels in den ländlichen Andengebieten sowie Bauern, die mit unserer und lokaler Unterstützung den Kampf aufnehmen, sich auf die traditionellen Anbau-Methoden zurückbesinnen und Wasser „ernten“. Bitte schicken Sie eine E-Mail an:

Bettina.Beuttner@
welthungerhilfe.de