Pressemitteilung - Ebola in Westafrika

Ausgangssperre in Sierra Leone

Drastische Maßnahmen im Kampf gegen Ebola

In Sierra Leone sind 3,5 Millionen Menschen von der Ausgangssperre betroffen. © Pilar
In Sierra Leone sind 3,5 Millionen Menschen von der Ausgangssperre betroffen. © Pilar

(27.03.) Die neuerliche Ausgangssperre in Sierra Leone ist ein bedeutender Schritt, um die Ebola-Epidemie endgültig zu bekämpfen. „3,5 Millionen Menschen sind in Teilen Sierra Leones aufgefordert, ihr Haus für drei Tage nicht zu verlassen“, sagt Jochen Moninger, Landeskoordinator der Welthungerhilfe.

Die Welthungerhilfe unterstützt in der Hauptstadt Freetown die besonders betroffenen Stadtgebiete. 20.000 Slumbewohner werden mit dringend benötigter Verpflegung versorgt. Vier Familien teilen sich dabei jeweils 30 Kilogramm Reis und 4,5 Liter Pflanzenöl.

„Damit helfen wir den Ärmsten der Armen und schaffen gleichzeitig die Grundlage für die Arbeit von freiwilligen Gesundheitsteams. Wir stellen 400 ausgebildete Gesundheitshelfer, die mit Fiebermessgeräten ausgestattet sind. So unterstützen wir die  Haus-zu-Haus-Begehungen in mehreren Stadtteilen von Freetown“, sagt Moninger.

Die Aktivitäten der Welthungerhilfe werden in Kooperation mit anderen UN Organisationen wie WFP, UNMEER und NERC durchgeführt. Die ersten Tonnen Lebensmittel werden zur Stunde verteilt.

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand: Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 7.350 Projekte in 70 Ländern mit 2,66 Milliarden Euro gefördert – für eine Welt ohne Hunger und Armut.

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