Pressemitteilung - Kürzung des Etats für Entwicklungshilfe

"Ein völlig falsches Signal"

Welthungerhilfe zur Haushaltskürzung im BMZ

(9.11.2012) Mit Unverständnis haben die beiden großen Hilfsorganisationen Welthungerhilfe und terre des hommes auf die Ergebnisse der Haushaltssitzung des Bundestages reagiert, den Etat des Entwicklungsministeriums (BMZ) zu kürzen.

 
Der Etat für Entwicklungshilfe soll gekürzt werden.
Der Etat für Entwicklungshilfe soll gekürzt werden. © Boethling

„Dies ist ein völlig falsches Signal in einer Zeit, wo durch globale Entwicklungen wie den Klimawandel, die Migration und die Ressourcenverknappung neue Herausforderungen in der Entwicklungs-zusammenarbeit auf uns zukommen“, kommentiert Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe, die Kürzungen um 124 Millionen Euro im Etat des BMZ für das nächste Jahr.

„Wir können diese Kürzungen nicht hinnehmen, sondern werden in den kommenden Wochen intensive Gespräche mit den Parlamentariern führen. Diese Entscheidung muss noch einmal überdacht werden“, betont Danuta Sacher, Vorstandsvorsitzende von terre des hommes.

Beide Hilfswerke stellen in zwei Wochen den Bericht zur Wirklichkeit der Entwicklungspolitik vor, in dem die aktuellen Zahlen und Entwicklungen kommentiert werden.



 Mehr erfahren