Pressemitteilung - Menschen in Mali brauchen Hilfe

Menschen in Mali brauchen Hilfe

Politische Zuspitzung verschärft Not

(15.01.2013) Die Welthungerhilfe reagiert auf die sich zuspitzende humanitäre Situation der Menschen in Mali. Vor dem Hintergrund der andauernden Kämpfe im Norden des afrikanischen Landes unterstützt die Welthungerhilfe mit zusätzlichen Nothelfern. Darüber hinaus werden 100.000 Euro Soforthilfe bereitgestellt.

 
Das Wasser in der Wüste ist knapp. Frauen und Männer legen weite Strecken zurück auf der Suche nach noch intakten Wasserbrunnen.
Hundertausende von Malier sind auf der Flucht. Fast alle Neuankömmlinge sind Frauen und Kinder. © Knickriem
Selbstgebaute Unterkünfte geben flüchtenden Familien Schutz.
Für ein wenig sauberes Trinkwasser stehen die Flüchtlinge und ihre Gastfamilien oft stundenlang in Warteschlangen. © Knickriem
Hundertausende von Malier sind auf der Flucht. Fast alle Neuankömmlinge sind Frauen und Kinder.
Selbstgebaute Unterkünfte geben flüchtenden Familien Schutz. © Grossmann

„Wir müssen jetzt reagieren! Die Situation der Menschen in Mali wird von Tag zu Tag schwieriger. Die Bedingungen, unter denen die Familien derzeit leben müssen, sind katastrophal. Zudem erwarten wir in den nächsten Wochen wachsende Flüchtlingsbewegungen“, sagt Mathias Mogge, Vorstand Programme der Welthungerhilfe.

Die Welthungerhilfe unterstützt seit 1968 Projekte in Mali. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort wurden Projekte im Bereich nachhaltiger Ernährungssicherung, Schulbildung, als auch der landwirtschaftlichen Entwicklung gefördert. Aufgrund wiederkehrender politischer Unruhen und extremer klimatischer Schwankungen hat die Welthungerhilfe stets auch aktive Nothilfe geleistet.

Viele der 14 Millionen Menschen in Mali leiden ohnehin an chronischer Unterernährung. Die Bevölkerung hat zudem noch die Folgen der Dürre im Sahel 2012 zu verkraften. Die Welthungerhilfe steht gerade in diesen schwierigen Zeiten an der Seite der Bedürftigen.

Die Bundesregierung stellt der Welthungerhilfe eine Millionen Euro zur Verfügung, um die Not der malischen Flüchtlinge zu lindern.



 Mehr erfahren