Welthungerhilfe steht Flutopfern in Pakistan langfristig zur Seite

Ein Vater und sein Sohn warten vor ihrem
zerstörten Haus auf Hilfe. © Bottelli(25.08.2010). Die andauernde Flut stellt die Menschen in Pakistan vor eine Herausforderung, die sie alleine niemals bewältigen können. "Die Aufgabe, die somit vor der internationalen Gemeinschaft und den Hilfsorganisationen liegt, ist gewaltig und wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Wir haben deshalb als Welthungerhilfe beschlossen, dass wir unsere bisherigen Nothilfemaßnahmen ausweiten und die Menschen auch beim Wiederaufbau in den kommenden Jahren aktiv unterstützen werden", sagt Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, die sich momentan im Katastrophengebiet in Pakistan befindet.
Die Welthungerhilfe wird den Menschen im Norden des Landes und in der Provinz Punjab beim Wiederaufbau von Häusern und Straßen helfen. "Die Situation in Pakistan ist wirklich desaströs. Am meisten betroffen macht mich die ungeheure Dimension der Zerstörung. Man kann sich kaum vorstellen, wie viele Wege und Felder zerstört sind", so Bärbel Dieckmann aus Pakistan.
Nach dem teilweisen Rückgang der Fluten werden jetzt auch die langfristigen Schäden vor allem für die Landwirtschaft deutlich sichtbar: Felder müssen von Schlamm befreit, neues Saatgut zur Verfügung gestellt werden. Bewässerungssysteme müssen repariert werden und für die Viehzucht brauchen die Bauern Unterstützung. Auch hierbei wird die Welthungerhilfe den Flutopfern zur Seite stehen.
Momentan unterstützt die Welthungerhilfe 150.000 Menschen mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Hygieneartikeln und Planen in Punjab und Nowshera. Darüber hinaus werden in Punjab in den nächsten Tagen 50.000 Planen an Familien verteilt und 20.000 Haushalte mit Nahrungsmitteln versorgt.
Die Welthungerhilfe bittet um Spenden!
