Pressemitteilung

Welthungerhilfe warnt vor schwerer humanitärer Katastrophe im Südsudan

100.000 Euro Soforthilfe bereitgestellt

(26.12.) Angesichts der Eskalation von Gewalt im Südsudan sehen sich die Menschen einer humanitären Katastrophe kaum vorstellbaren Ausmaßes gegenüber. Allein in der Hauptstadt Juba sind Zehntausende auf das Gelände der Blauhelmmission UNMISS geflüchtet.

 

"Die Situation spitzt sich täglich zu. Wir versuchen den Menschen in Not unter allen Umständen zu helfen, auch wenn wir auf chaotische Zustände treffen. Gesundheitsvorsorge ist derzeit ein großes Thema. Es besteht die Gefahr, dass Seuchen wie Cholera ausbrechen. Die Welthungerhilfe stellt 100.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung, um direkt tätig werden zu können", erläutert Mathias Mogge, Vorstand Programme Welthungerhilfe.

Nothilfe für Opfer des Bürgerkriegs

Als Sofortmaßnahme veranlasste die Welthungerhilfe die Verteilung von 704 Wasserkanistern mit einem Volumen von jeweils 20 Liter. Neben sauberem Wasser fehlt es an Latrinen und grundlegender Ernährung, insbesondere für Kleinkinder.

Der Südsudan hat erst 2011 seine Unabhängigkeit erlangt. Im Bürgerkrieg zwischen 1983 und 2005 wurden mehr als zwei Millionen Menschen getötet. Auch wenn sie in der gegenwärtigen Sicherheitslage ausgesprochen vorsichtig agieren muss, um ihre Mitarbeiter nicht übermäßig zu gefährden, plant die Welthungerhilfe, ihre Aktivitäten weiterhin aufrechtzuerhalten.

Zur aktuellen Pressemitteilung zum Südsudan vom 03.01.

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