Pressemitteilung - Welthungerhilfe unterstützt Vertriebene an der türkisch-syrischen Grenze

Menschen in Syrien brauchen Hilfe

Welthungerhilfe unterstützt Vertriebene an der türkisch-syrischen Grenze

(03.12.2012) Die Welthungerhilfe unterstützt etwa 2.000 Menschen, die ihre Häuser rund um Aleppo verlassen haben und seit Wochen als Vertriebene im Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei leben. 

 

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Der Etat für Entwicklungshilfe soll gekürzt werden.
Das Camp Atma in der Nähe der syrischen Grenze. Die Sicherheitslage wechselt hier täglich.

Dort sind diverse Lager entstanden, wo Menschen ohne Schutz gegen die Kälte und ausreichende Nahrung und medizinische Versorgung ausharren. 500 Familien erhalten eine Monatsration mit Nahrungsmitteln. Außerdem wird Spezialnahrung für Kleinkinder verteilt. Zusätzlich erhalten ausgewählte Frauen und Männer Stoffe und Leder, um daraus warme Decken und Schuhe zu fertigen.

Die Hilfsgüter werden über einen langjährigen Partner der Welthungerhilfe, People in Need (PIN), an die Familien verteilt. PIN unterhält ein Büro in der Türkei und schickt regelmäßig eigenes Personal nach Syrien, um die Verteilung der Hilfe zu überprüfen. Nothilfeexperten der Welthungerhilfe haben sich in den letzten beiden Wochen ein Bild von der humanitären Situation im Grenzgebiet machen können. "Die Lage der Familien, die aus Angst vor den Kämpfen geflüchtet sind, ist schrecklich. Sie sitzen in der Kälte im Morast und sind schutzlos dem kommenden Winter ausgeliefert", beschreibt Rüdiger Ehrler, Mitglied des Nothilfeteams, die schwierige humanitäre Situation der Vertriebenen.



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