Pressemitteilung - weltwärts

Welthungerhilfe geht „weltwärts“

20 junge Leute unterstützen Partner in Indien und Uganda

(7.11.2013) Menschen aus anderen Kulturen zu begegnen und dabei etwas Sinnvolles zu tun - davon träumen viele junge Menschen. Für einige kann dies bald in Erfüllung gehen. Erstmals können sich ab 2014 insgesamt 20 Freiwillige im Alter zwischen 18 und 28 Jahren in Auslandsprojekten der Welthungerhilfe engagieren. Im Rahmen des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes ‚weltwärts‘, der vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 2008 ins Leben gerufen wurde, können die jungen Leute Projekte von Partnerorganisationen in Indien und Uganda unterstützen und dabei prägende Erfahrungen machen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 5. Januar 2014.

 

Teamgeist und Engagement sowie die Bereitschaft, sich auf neue Lernerfahrungen einzulassen, sind wichtige Grundvoraussetzungen für die Teilnahme. „Wir suchen keine Fachkräfte, sondern aufgeschlossene junge Menschen, die Interesse daran haben, die lokalen Partnerorganisationen in den Projektländern mit praktischen Hilfstätigkeiten, beispielsweise im sozialen Bereich, zu unterstützen“, sagt Dr. Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe. Während des zehn bis zwölf Monate dauernden Aufenthaltes in Indien oder Uganda leisten die Freiwilligen mit ihrer Hilfstätigkeit einen kleinen Beitrag für die Partner-organisation. Nach der Rückkehr setzen sie ihre Lernerfahrungen in Deutschland für ein entwicklungspolitisches Engagement ein.  Die Kosten für Seminare, Unterkunft, Verpflegung, die An- und Abreise sowie Versicherungen trägt die Welthungerhilfe. Zudem erhalten die freiwilligen Helfer für ihren tatkräftigen Einsatz ein monatliches Taschengeld.

Jährlich nehmen rund 3.500 junge Menschen an „weltwärts“ teil. Sie engagieren sich zwischen 6 und 24 Monaten bei einer lokalen Partnerorganisation in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Umwelt, Landwirtschaft, Kultur oder Menschen-rechte. Seit „weltwärts“ durch das BMZ ins Leben gerufen wurde, sind bereits mehr als 16.000 Freiwillige ausgereist.

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand: Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 7.100 Projekte in 70 Ländern mit 2,52 Milliarden Euro gefördert – für eine Welt ohne Hunger und Armut.

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