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    Der Kampf gegen den Hunger wird auf dem Land entschieden – G7-Nationen müssen sich stärker engagieren!
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POWA: Kleinbäuerliche Landwirtschaft in Entwicklungsländern stärken

Mit POWA gegen Hunger

Kleinbäuerliche Landwirtschaft in Entwicklungsländern muss stärker gefördert werden!

Die Mehrheit der hungernden Menschen lebt auf dem Land und von der Landwirtschaft. Um Hunger, Mangelernährung und Armut zu überwinden, muss daher eine standortgerechte, bäuerliche Landwirtschaft sowie Viehzucht und Fischerei in Entwicklungsländern nachhaltig gefördert werden. Trotz zahlreicher politischer Zusagen der Regierungen der Industrienationen geschieht dies aber noch nicht ausreichend. Mit ihren Partnern setzt sich die Welthungerhilfe für ein starkes Engagement in ländlichen Gegenden ein und hat das Projekt POWA ins Leben gerufen.

 

POWA - Advocacy- und Lobbyarbeit

POWA steht für "Building Public and Political Will for Agriculture ODA in Germany" – Öffentliche und politische Willensbildung in Deutschland für ODA im landwirtschaftlichen Sektor. ODA (Official Development Assistance) bezeichnet das Bereitstellen finanzieller Mittel des öffentlichen Sektors für die Entwicklungszusammenarbeit.

Ziel von POWA ist es, die G7-Nationen (USA, Japan, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Kanada und ehemals als achtes Mitglied Russland) dazu zu bringen, sich mit aller Kraft und entsprechenden Mitteln für die Überwindung von Hunger einzusetzen. Die Interessen von Kleinbauern in Entwicklungsländern sowie das Thema Landwirtschaft für Ernährungssicherung müssen beim 2015 in Deutschland stattfindenden G7/8-Gipfel eine entscheidende Rolle spielen. 

POWA-Konferenz: die Ergebnisse

Auf welche Weise sollten Landwirtschaft, Fischerei und Viehzucht politisch und finanziell gefördert werden? Die POWA-Beratergruppe diskutierte ihre Empfehlungen an die G7 bei der POWA-Konferenz in Berlin. Das Endergebnis ist nun in diesem Dokument nachzulesen:

Conference Outcome



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Kontakt

Niklas Schäfer

Niklas Schäfer

Projektkoordinator

Tel.: +49 (0)228-22 88 450

Alle Informationen zu POWA

Wachsen oder weichen

Wie sehen die Landwirte der Zukunft aus?

(31.07.2015) Hunger und Ernährungssicherung: Damit wollten sich die Staats- und Regierungschef der G7 anlässlich ihres Gipfeltreffens vom 7.-8. Juni 2015 in Elmau ursprünglich nicht beschäftigen. Schließlich stand es doch auf der Agenda. Ein breites Bündnis aus der Zivilgesellschaft, darunter auch die Welthungerhilfe, hatte sich dafür stark gemacht. In der Abschlusserklärung wird eine stärkere Einbindung von Kleinbauern in Märkte und Wertschöpfungsketten gefordert, um dringend notwendiges Einkommen im ländlichen Raum zu generieren – und damit einen wichtigen Beitrag zur Ernährungssicherung zu leisten.

 


G7 müssen ihren Worten jetzt Taten folgen lassen

Aussagen zur Hungerbekämpfung greifen zu kurz, wenn sie nicht mit ausreichenden Finanzmitteln ausgestattet sind

(08.06.2015) Die G7 wollen in den nächsten 15 Jahren 500 Millionen Menschen aus Hunger und Mangelernährung befreien, allerdings „mit Partnern“. Dies ist das Ergebnis des Elmau-Kommuniqués. „Damit steht immerhin nun ein konkretes Ziel im Raum, auf das sich die G7 langfristig verpflichtet haben. Doch der Verlautbarung müssen nun Taten folgen“, sagt Ulrich Post, Leiter Politik bei der Welthungerhilfe. „Dazu gehört es, die Rechte der Kleinbauern zu stärken, Einkommensmöglichkeiten im ländlichen Raum zu schaffen und ökologische Anbaumethoden stärker zu fördern.“

 


Berlin Memorandum

G7 gefordert: Ernährungssicherungspolitik inhaltlich neu ausrichten!

(04.02.2015, Berlin) Heute wurde im Rahmen einer von der Welthungerhilfe organisierten internationalen Konferenz ein "Berlin Memorandum" vorgestellt und diskutiert. Es bildet die Basis für Forderungen einer breiten Allianz aus Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft und Wissenschaft an die deutsche Bundesregierung im Rahmen der G7-Präsidentschaft und dem am 25. Juni in Elmau stattfindenden G7-Gipfeltreffen. Das "Berlin Memorandum" ist das Ergebnis eines breiten Konsultationsprozesses, auch in den Partnerländern Burkina Faso, Indien und Äthiopien. Es umfasst zentrale Handlungsfelder und Forderungen, die für die globale Hungerbekämpfung elementar sind. Noch immer hungern mehr als 800 Mio. Menschen.

Berlin Memorandum: Empfehlungen und Forderungen

 

 

Position der Kleinbauern stärken!

Die meisten Hungernden leben auf dem Land und werden nach wie vor von Kleinbauern mit Nahrungsmitteln versorgt. Um Erfolge in der Hungerbekämpfung zu erzielen, muss daher die Position von Kleinbauern laut Berliner Memorandum politisch und finanziell gestärkt werden. Eine neue Geberrunde muss verbunden sein mit einer inhaltlichen Neuausrichtung der Ernährungssicherungspolitik der G7. Diese sollte sich an den folgenden Leitplanken orientieren:

  • Der Wettkampf um Land und andere natürliche Ressourcen, vor allem fruchtbare Böden, spitzt sich immer weiter zu. Hauptverlierer hierbei sind „smallholders“ - und unter diesen wiederum besonders Frauen - die von den Konzentrationsprozessen industrieller Landwirtschaft verdrängt werden. Unter den Begriff smallholders fallen Kleinbauern, Viehhirten, Fischer, Jäger und Sammler, Indigene und Landlose; zur Vereinfachung ist jedoch im Folgenden nur von Kleinbauern die Rede, auch wenn alle Gruppen gemeint sind.

  • Kleinbauern zu übergehen, wäre jedoch nicht nur inakzeptabel sondern auch äußerst unklug, da sie weiterhin 70% aller Nahrungsmittel produzieren.

Drei Handlungsfelder, denen sich die G7 Regierungen widmen sollten:

  • Die Rechte von Kleinbauern respektieren, schützen und umsetzen sowie deren Entwicklungspotenzial stärken: z.B. Recht auf Zugang zu Land, Wasser, Märkten, freier Austausch von Saatgut.
  • Nachhaltige Einkommensmöglichkeiten und Existenzgrundlagen in ländlichen Regionen schaffen: 80% der extrem Armen leben immer noch auf dem Land, diese Räume sind strukturell benachteiligt. Wertschöpfungsketten müssen insbesondere in ländlichen Räumen auf- und ausgebaut werden.    
  • Ökologische Dimension: Kleinbauern sind von den Ökosystemen, in denen sie leben, extrem abhängig („GDP of the poor“). Bodendegradierung sowie der Verlust von Biodiversität trifft sie besonders hart. Um natürliche Ressourcen zu erhalten, müssen insbesondere traditionelles Wissen und lokale Gemeinschaften einbezogen werden.


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Interaktiv und informativ: der ODA Tracker

Wie viel haben die G7 Nationen für Entwicklungszusammenarbeit bereitgestellt?

Wie viel geben die G7-Nationen für Entwicklungszusammenarbeit aus? Ist es ausreichend? Dies können Sie nun mit dem ODA Tracker herausfinden, dem neuen interaktiven Tool für mehr Transparenz in den ODA-Ausgaben der G7-Nationen.

ODA steht für „Official Development Assistance“ und bezeichnet somit die Entwicklungszusammenarbeit, die durch Steuergelder finanziert ist. Mit dem ODA-Tracker lässt sich verfolgen, wie viel Geld die einzelnen G7-Nationen in den Bereichen ländliche Entwicklung und Ernährungssicherung bereitgestellt haben.

Mit einem Klick: Den ODA Tracker öffnen!

 
Eine Beispielgrafik des ODA Tracker.
Eine Beispielgrafik des ODA Tracker.

Folgende Informationen finden Sie im ODA-Tracker:

  • Wer hat wie viel ausgegeben? Die G7 im direkten Ländervergleich.

  • Welche Ausgaben sind laut FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) notwendig, um den Hunger bis 2025 zu besiegen? Und wie viel Geld wurde bisher tatsächlich bereitgestellt? Diese Diskrepanz wird bei Bedienung des G7-Gesamt-Schalters in der Ansicht „Ländervergleich“ angezeigt.

  • Landwirtschaft, Umweltschutz, ländliche Entwicklung oder andere Kategorien? Die Länderdetails zeigen, worauf die einzelnen G7-Länder besonderen Wert legen.

  • Wohin sind die deutschen ODA-Ausgaben geflossen? Das zeigt der Bereich regionale Verteilung.


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Was kann man gegen Hunger tun?

Hintergründe zum POWA-Projekt

Laut Schätzungen der FAO (Ernährungs- und Landwirtschafts-Organisation der Vereinten Nationen) ist die Anzahl der an Hunger und chronischer Mangelernährung leidenden Menschen trotz Fortschritten in den letzten Jahren nach wie vor sehr hoch. Die Zahl der Hungernden wird auf 795 Millionen Menschen geschätzt – weitaus mehr Menschen leiden unter Mangelernährung.

Zwei Milliarden Menschen leiden an Mangelernährung

Der sogenannte "versteckte Hunger" wird durch den Mangel an Mikronährstoffen wie Vitamine und Mineralstoffe ausgelöst. Fast jeder dritte Mensch auf der Welt ist mangelernährt und ist dadurch in seiner geistigen und körperlichen Entwicklung stark eingeschränkt.

Was kann man gegen Hunger tun? Ländliche Räume in Entwicklungsländern stärken!

Hunger und Armut haben viele Ursachen, die meist miteinander verknüpft sind. Deshalb kann es auch keine einfachen Lösungen für eine nachhaltige Ernährungssicherung geben. Jedoch besteht ein wesentliches Problem darin, dass Kleinbauern die entsprechenden Rahmenbedingungen fehlen, um ihre Erträge zu steigern und Ernteverluste zu verringern. Auch der Ausbau von Infrastruktur und Märkten im ländlichen Raum ist unzureichend.

 
Kleinbauern fördern, um Ernährung zu sichern: Wie hier im Millenniumsdorf Sodo in Äthiopien. © Tsegaye
Kleinbauern fördern, um Ernährung zu sichern: Wie hier im Millenniumsdorf Sodo in Äthiopien. © Tsegaye

Zuwenig ODA für bäuerlichen Agrarsektor

Die Investitionen der internationalen Gemeinschaft in die Landwirtschaft reichen nicht aus und sind nicht stark genug auf Ernährungssicherung und Minderung von Armut ausgerichtet. Die notwendige Stärkung der Landwirtschaft zur Ernährungssicherung erhielt vor allem bei den G8-Gipfeln der letzten Jahre immer weniger Aufmerksamkeit.

Ziel von POWA: Förderung von Landwirtschaft und Kleinbauern höher auf politische Agenda setzen

Das Ziel von POWA ist es daher, diese Themen hoch auf der politischen Agenda zu platzieren. Wir wollen Aufmerksamkeit erzeugen und den politischen Willen erhöhen, Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei mit besseren Ressourcen zu fördern. Hierbei sollen vor allem die Interessen von Kleinbauern und anderen Kleinproduzenten einen hohen Stellenwert beim diesjährigen G7-Gipfel erhalten.

Durch die deutsche G7-Präsidentschaft bietet sich der Bundesregierung zudem die besondere Gelegenheit, auch andere politische Prozesse, wie die Einigung auf Nachhaltige Entwicklungsziele (SDG) und die Klimaverhandlungen in Paris, zu prägen und wichtige Kernthemen zur Ernährungssicherung dort einzubringen. POWA setzt sich dafür ein, dass dies auch fokussiert wird.

Das Vorgehen des POWA-Projekts

Das POWA-Projekt unternimmt dabei folgende Schritte, um seine Ziele zu erreichen:

  • Eine Bestandsaufnahme untersucht die tatsächlichen ODA-Ausgaben der deutschen Regierung in den letzten sieben Jahren in Bezug auf Ernährungssicherung. Dabei insbesondere mit Schwerpunkt auf Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei.

  • Zusätzlich werden Good-Practice-Beispiele aus den Welthungerhilfe Partnerländern Äthiopien, Burkina Faso und Indien vorgestellt. Diese sollen veranschaulichen, welche Anbaumethoden und Vermarktungsstrukturen bereits im Süden erfolgreich angewendet werden und den Weg in die Zukunft weisen.

  • Für den G7-Gipfel 2015 hat die POWA-Beratergruppe konkrete politische Forderungen an die Bundesregierung entwickelt.

  • Diese wurden im "Berlin Memorandum" im Rahmen einer internationalen Konferenz im Februar 2015 zusammengefasst und anschließend als finales Conference-Outcome-Dokument veröffentlicht.


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Die POWA Beratergruppe

Wer ist dabei?

Die Kernakteure von POWA sind anerkannte Expertinnen und Experten der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft und der Privatwirtschaft aus Äthiopien, Burkina Faso, Deutschland und Indien. Als Beratergruppe erarbeiten sie politische Handlungsempfehlungen für den G7-Gipfel 2015 und legen diese den G7-Akteuren vor. Die Beratergruppe stellt sich vor...

Dr. Korodjouma Ouattara

INERA, INDE

Dr. Korodjouma Ouattara ist seit 1990 als Forscher am Institut für Umwelt und landwirtschaftliche Forschung (INERA) in Burkina Faso tätig und hat an zahlreichen Forschungsprojekten und Case Studies zu landwirtschaftlichen Themen mitgearbeitet. Er hat einen Master in Agrarwissenschaften und einen Doktor in Bodenwissenschaft. Als nationaler Experte der Universität Notre Dame (INDE) beteiligt er sich am Projekt "Evaluation der Auswirkungen von Management-Technologien zur Verbesserung der Lebenssituation von Kleinbauern in Burkina Faso". Er leitet das Forschungs- und Trainingszentrum für Landwirtschaft und Umwelt in Kamboinsé und ist FAO-Experte für die Studie "Wasserproduktivität bei Regenfeldbau und Bewässerungslandwirtschaft in Burkina Faso". Darüber hinaus hält er Vorlesungen an der Universität von Ouagadougou und der Fachhochschule von Bobo-Dioulasso.

 

Dr. Franz-Georg von Busse

Pöttinger Landtechnik

Dr. Franz-Georg von Busse ist promovierter Jurist und blickt auf langjährige Erfahrung in der Landtechnik zurück. Mehr als zwanzig Jahre lang war er Geschäftsführer von Lemken, einem Hersteller landwirtschaftlicher Geräte für die Bodenbearbeitung, Aussaat und den Pflanzenschutz. Seit September 2013 ist er beratend für Pöttinger Landtechnik tätig und vertritt das Unternehmen in verschiedenen Gremien. Für seine Verdienste um die deutsche Landtechnik wurde er von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) mit der Max-Eyth-Gedenkmünze in Silber ausgezeichnet. Er hat sich zudem in Ehrenämtern engagiert, zum Beispiel als Sprecher des Vorstands in der German Export Association for Food and Agri Products (GEFA).

Obi Julienne Ouattara

Confédération Paysanne du Faso

Obi Julienne Ouattara ist Kommunikationsmanagerin bei CPF (Conféderation Paysanne du Faso), dem nationalen Verband der Bauern, der vor allem die Interessen von Familienbetrieben vertritt. Sie hat einen Master in Entwicklungsmanagement sowie einen Abschluss in Informationsmanagement. In der POWA-Beratergruppe aus Burkina Faso repräsentiert sie die Zivilgesellschaft.

Rosemonde Touré

Rose Eclat

Rosemonde Touré ist Gründerin und leitende Geschäftsführerin des lebensmittelverarbeitenden Unternehmens Rose Eclat. In ihren Zuständigkeitsbereich fallen unter anderem das Monitoring von Rohmaterial, die Verarbeitung und das Marketing. An der Universität Montpellier II in Frankreich machte sie einen Abschluss in internationalem Recht. Sie ist Mitglied diverser Organisationen, zum Beispiel dem Bund der lebensmittelverarbeitenden Industrie.

Lesen Sie ein Interview mit Rosemonde Touré in der Welthungerhilfe-Zeitung "Welternährung" (PDF)

Jean Augustin Somda

BERD

Jean Augustin SOMDA ist ausgebildeter Rechtsexperte für Umwelt; er hat einen Master in Öffentlicher Verwaltung sowie internationalem und vergleichenden Umweltrecht und promoviert derzeit. Er gehört dem internationalen Netzwerk „Africa International pour le Développement et l’Environnement au 21e siècle“ (AIDE21) an. Ebenso ist er Gründungsmitglied des Aktionsprogramms der Umweltrechtsexperten in Burkina Faso (CAJE-BF). Er gibt Kurse u.a. über Völkerrecht, Öffentliche Institutionen und Umweltrecht an Universitäten und Hochschulen in Burkina. Aktuell ist er als Programmverantwortlicher beim Bureau d’Etude et de Recherche pour le Développement (BERD), einem Recherche- und Beratungsunternehmen, tätig.

Elias Geneti Simma

Addis Ababa Chamber of Commerce, Agro Prom

Elias Geneti Simma ist Präsident der Handelskammer von Addis Abeba sowie Geschäftsführer von Agro Prom International PLC, einem Exporteur von Hülsenfrüchten, Ölsamen und Gewürzen. Er ist Vorsitzender verschiedener Vorstände: beim Versicherer Oromia, beim Import/Export-Unternehmen Gutu Oromia Business S.Co. sowie bei der TBO Printing and Publishing Company. Er sitzt zudem im Beratungsausschuss der Nonprofit-Organisation Synergos. Synergos setzt sich dafür ein, Armut und Ungerechtigkeit zu mindern, indem stärker die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, der Regierung, der Zivilgesellschaft und Gemeinschaften gefördert und unterstützt wird.

Dr. Getnet Assefa Tadeg

Ethiopian Institute of Agricultural Research (EIAR)

Als Livestock Research Director am äthiopischen Institut für Landwirtschaftsforschung (EIAR) koordiniert Getnet Assefa Tadeg die Programme zur Forschung an Milchprodukten, Vieh, Geflügel, Fischzucht, Futtermitteln, Weideland, Seidenraupenzucht und Biotechnologie. Zuvor war er mehr als 15 Jahre als Senior Researcher beim EIAR tätig und beschäftigte sich vorwiegend mit Tiernahrung und Fütterungsmanagement. Er hat in Äthiopien, Schweden und Deutschland studiert und promoviert sowie in Äthiopien an verschiedenen Universitäten gelehrt. 

Ashis Mondal

Action for Social Advancement

Ashis Mondal ist der Gründungsdirektor von Action for Social Advancement (ASA), einer Nonprofit-Entwicklungsorganisation in Indien. Als Mitglied des National Advisory Council beriet er zudem den indischen Premierminister. Der Entwicklungsstudien-Absolvent hat sich unter anderem auf das Thema Lebensgrundlagen/Livelihoods spezialisiert und ist Autor diverser Publikationen.

Ashish Gupta

Karsog Valley Farmers Group und Organic Farming Association of India

Ashish Gupta ist Vorstandsmitglied der Karsog Valley Farmers Group (KVFG) und Unterstützer von biologischer Landwirtschaft. Er hat einen Bioladen in Nord-Delhi und engagiert sich mit Bauerngruppen in Himachal Pradesh für ein nachhaltiges Modell, das Bauern mit Endverbrauchern in Kontakt bringt. Er bildet Bauern in verschiedenen nachhaltigen Landwirtschaftstechniken aus. Ashish Gupta ist Mitglied des nationalen Lenkungsausschusses der Organic Farming Association of India und Sekretär des PGS Organic Council.

 

Dr. Claude Alvares

Goa Foundation

Dr. Claude Alvares ist ein renommierter Umweltschützer in Goa und Geschäftsführer der Umweltinitiative Goa Foundation. Im Jahr 1976 promovierte er an der Technische Hogeschool im niederländischen Eindhoven und widmet sich seitdem der Erhaltung von Goas reichen natürlichen Ressourcen. Er engagiert sich für Bio-Landwirtschaft in Indien und ist Direktor des Central Secretariat of the Organic Farming Association of India (OFAI). Er hat zudem zahlreiche Artikel und Publikationen zu Umwelt-, Wissenschafts- und Kulturthemen verfasst und herausgegeben.

Dr. Rajeswari Raina

National Institute of Science, Technology and Development Studies (NISTADS)

Dr. Rajeswari Raina ist Wissenschaftlerin und hat sich auf landwirtschaftliche und ländliche Innovation spezialisiert. Sie forscht am indischen National Institute of Science, Technology and Development Studies (NISTADS) und arbeitet mit diversen Kooperationspartnern an ländlichen Innovationssystemen sowie an der Policy-Forschung und -Beratung. Sie ist Autorin diverser Publikationen und führt Gutachten für internationale Organisationen und Nonprofit-Organisationen durch. So ist sie zum Beispiel Co-Autorin des Weltagrarberichts (IAASTD). In verschiedenen interdisziplinären Workshops und nationalen sowie internationalen Gutachten vereint sie die Forschung aus Sozial- und Naturwissenschaften.

Yolande Alexise Zoundi

SODEPAL

Yolande Alexise Zoundi ist Controllerin und Steuerberaterin bei SODEPAL, einem lebensmittelverarbeitenden Unternehmen, das Pflanzen wie Hirse und Mais zu Säuglingsnahrung aufbereitet und dabei mit lokalen Produzenten zusammenarbeitet. 

Yoseph Negassa Feysa

Action for Development

Yoseph Negassa Feysa ist geschäftsführender Direktor der äthiopischen Partnerorganisation Action for Development. Feysa hat einen Master in Entwicklungsstudien und fundierte Erfahrung in Sektor übergreifenden Entwicklungsprogrammen. Zu den Schwerpunkten von Action for Development zählen: Förderung von Lebensgrundlagen/Livelihoods, partizipatives Management von natürlichen Ressourcen und Kompetenzentwicklung. Die Programme richten sich vor allem an Hirtenvölker und andere ländliche Gemeinschaften.

Alexander Müller

Institute of Advanced Sustainability Studies (IASS)

Alexander Müller ist seit Juli 2013 Senior Research Fellow im Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam (IASS). Mit seiner Arbeit unterstützt er das Global Soil Forum – eine Plattform zum Austausch von Wissen zum Thema Bodenforschung und nachhaltiges Bodenmanagement. Von 2008 bis 2011 war er Vorsitzender des United Nations System Standing Committee on Nutrition (SCN). Zuvor war er seit 2006 stellvertretender Generaldirektor der Abteilung Management natürlicher Ressourcen und Umwelt der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Vom Jahr 2001 bis 2005 war er als Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Berlin tätig.

Dr. Ursula Hudson-Wiedenmann

Slow Food Deutschland e.V.

Dr. Ursula Hudson-Wiedenmann ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin und die Vorsitzende von Slow Food Deutschland e.V. Die ursprünglich aus Italien stammende Non-Profit-Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Esskultur zu pflegen und sich für ein faires und nachhaltiges Lebensmittelsystem einzusetzen. Zu ihren Forderungen zählen verantwortungsbewusste Landwirtschaft und Fischerei, artgerechte Viehzucht, Aufrechterhalten des traditionellen Lebensmittelhandwerks und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt. Slow Food setzt sich für das Recht auf gute, saubere und faire Lebensmittel für alle Menschen überall auf der Welt ein. Frau Hudson-Wiedemann ist außerdem Mitglied der Deutschen Akademie für Kulinaristik e.V. und hat bereits an den Universitäten von Cambridge und Oxford gelehrt.

Christine von Weizsäcker

WECF Germany, Ecoropa

Christine von Weizsäcker ist Präsidentin der Organisationen "Women in Europe for a Common Future" und "Ecoropa". Die Biologin, Forscherin und Aktivistin arbeitet seit Mitte der Siebziger Jahre an Technologiebewertungen für die Zivilgesellschaft. Seit 1994 nimmt sie an den Verhandlungen zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD) und dessen Cartagena Protokoll über biologische Sicherheit teil. Ihre zahlreichen Veröffentlichungen haben zur wissenschaftlichen und öffentlichen Debatte beigetragen. Sie ist außerdem Unterstützerin der Gen-ethischen Stiftung. Im Jahr 2006 erhielt sie den Kant-Weltbürger-Preis.

Michael Windfuhr

Deutsches Institut für Menschenrechte e.V.

Michael Windfuhr ist Stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte e.V. Der Politikwissenschaftler hat fast 20 Jahre lang die internationale Menschenrechtsorganisation FIAN (Food First Information and Action Network) mit aufgebaut und mit geleitet. Ab 2006 leitete Michael Windfuhr beim Diakonischen Werk der EKD das Menschenrechtsreferat. Zu seinen Veröffentlichungen zählt unter anderem die Studie "Climate change, food security and the right to food" für Brot für die Welt. Inhaltlich beschäftigt er sich vor allem mit dem Menschenrecht auf Nahrung und Landtiteln. Er hat maßgeblich an der Erarbeitung der "Voluntary Guidelines on the Responsible Governance of Land Tenure, Fisheries and Forests" mitgewirkt

Dr. Klaus-Dieter Schumacher

BayWa AG

Dr. Klaus-Dieter Schumacher ist General Manager Agricultural Markets and Strategy der BayWa AG. Der Schwerpunkt seiner Rolle liegt auf der Marktanalyse und -bewertung sowie dem Ausbau und der Koordination des Agrar Coordination Center (ACC) der BayWa AG. Ziel des ACC ist es, einen Rahmen zur Abstimmung von globalen Handelsstrategien zwischen den Unternehmenseinheiten der BayWa AG, Cefetra B.V. und Bohnhorst Agrarhandel GmbH zu schaffen. Zuvor leitete Schumacher den Bereich Economics, Public Affairs und Corporate Communications bei der Nordzucker AG in Braunschweig.

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Berichte - POWA: Was bisher geschah

Hunger bis 2030 beenden?

Ein internationales Panel diskutierte die Ergebnisse des diesjährigen G7-Gipfels und des UN-Gipfels

(05.11.2015) Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu, und damit auch Deutschlands G7-Präsidentschaft. Ein internationales Panel, bestehend aus Experten von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, kam in Berlin zusammen, um die Ergebnisse des diesjährigen G7-Gipfels auf Schloss Elmau und des UN-Gipfels in New York auszuwerten. Auch das Ziel, den weltweiten Hunger bis zum Jahr 2030 zu beenden, wurde mit den Anwesenden diskutiert.

 


POWA-Abschlusskonferenz

Kleine Bauern, große Wirkung. Eindrücke von der POWA-Konferenz in Berlin

(Februar 2015) Unter dem Titel “Setting the Course for a World without Hunger – North-South Dialogue on the Role of the G7” lud die Welthungerhilfe am 4. Februar zur internationalen POWA-Konferenz nach Berlin ein, um über die Verantwortung der G7-Nationen zu diskutieren und die Handlungsempfehlungen des “Berlin Memorandum” vorzustellen. Neben der POWA-Beratergruppe waren zahlreiche internationale Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft und Landwirtschaft anwesend.

 


Studien im Deutschen Bundestag vorgestellt

Welthungerhilfe stellte Studie zu Transparenz der G7 ODA-Ausgaben sowie Best Practices vor und präsentierte neues Online-Tool "ODA-Tracker"

(25.11.2014) Am 25. November drehte sich im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages alles um den Kampf gegen den weltweiten Hunger. Im Hinblick auf den stagnierenden Entwicklungsetat und die nahende G7-Präsidentschaft wurde die Frage gestellt: Wird Deutschland seiner entwicklungspolitischen Verantwortung gerecht?

Vor etwa 30 Teilnehmern aus Bundestag, Ministerien und Zivilgesellschaft stellte die Welthungerhilfe ihre neue Studie mit dem Titel „Enhancing Transparency in G7 ODA spending on Food Security and Agriculture“ vor. Diese gibt Auskunft zum finanziellen Engagement der G7 und Deutschlands für die weltweite Ernährungssicherung, mit besonderem Fokus auf die Landwirtschaft. Auch das neue Online-Tool für mehr Transparenz in den ODA-Ausgaben der G7, der ODA-Tracker, wurde präsentiert.

 

Praxisbeispiele aus Äthiopien

Mindestens genauso wichtig wie die Aufstockung öffentlicher Investitionen ist ein möglichst wirkungsvoller Mitteleinsatz. Experten aus Burkina Faso, Äthiopien, Deutschland und Indien haben Best Practices zusammengetragen und zeigen, welche Maßnahmen besonders effizient zur Ernährungssicherung beitragen können. 

Zwei Redner aus Äthiopien wurden per Video zugeschaltet. Kassa Getu Dereje, von Kgd & Family General Trading, berichtete zum Beispiel über verbessertes Saatgut für optimierte Kartoffelernten. Dr. Ursula Hudson, die Vorsitzende von Slow Food Deutschland, stellte das „Slow Food Presidia”-Projekt vor.

Die Veranstaltung wurde von der Welthungerhilfe in Kooperation mit Bundestagsmitglied Frank Heinrich organisiert. Vielen Dank an ihn und sein Team für die Mithilfe!

Die Studie Enhancing Transparency in G7 ODA spending on Food Security and Agriculture“ können Sie hier herunterladen.



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2. Regionalkonferenz in Äthiopien

Diskussionsrunde: Landwirtschaft für Ernährungssicherung

(10.-14.11.2014) Mitte November fand in Addis Abeba in Äthiopien die 2. POWA-Regionalkonferenz statt. Neben weiterem Wissensaustausch und Diskussionen war das Ziel, die von der POWA-Beratergruppe gesammelten Informationen in einem kurzen Policy Paper zusammenzufassen – dem Entwurf des Berlin Memorandum. Diese politischen Forderungen an die Bundesregierung sollen im Februar 2015 im Rahmen einer internationalen Konferenz in Berlin mit einer breiten Fachöffentlichkeit diskutiert werden.

 

Leben von Kleinbauern – Einblicke vor Ort

Zunächst erhielten die Teilnehmer der Regionalkonferenz ein tiefergehendes Verständnis der aktuellen Situation von kleinbäuerlicher Landwirtschaft in Äthiopien. Dies geschah zum einen durch Expertenvorträge, doch auch Feldbesuche spielten eine wichtige Rolle. An den ersten beiden Tagen erhielten sie Einblicke in die ökonomischen und sozialen Lebensgrundlagen von Kleinbauern, besuchten Getreidebanken und einen Gemeindewald. Sie hatten außerdem die Gelegenheit, mit Bauernverbänden, Gewerkschaften, Mitarbeitern von Forschungszentren und Selbsthilfegruppen von Frauen zu sprechen.

Vorträge und Diskussionen rund um Landwirtschaft, Viehzucht und natürliche Ressourcen

An den folgenden drei Tagen fand die Konferenz selbst statt. Wichtige Redner kamen hinzu, um ihr Wissen mit den POWA-Beratern zu teilen. Insgesamt 26 Teilnehmer aus Burkina Faso, Bolivien, Indien, Deutschland und Äthiopien waren vor Ort.

Sprecher von diversen Organisationen, zum Beispiel vom äthiopischen Climate Change Forum, vom Ethiopia Agricultural Research Institute und dem Pastoralist Forum Ethiopia, präsentierten ihr Expertenwissen rund um die kleinbäuerliche Landwirtschaft. Zu den Themen zählten beispielsweise die Rolle von Kleinbauern für die Ernährungssicherung, landwirtschaftliche Forschung und die Situation von Viehhaltern. Die Erkenntnisse flossen in das Berlin Memorandum ein.

Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht von der Regionalkonferenz in Äthiopien (auf Englisch)



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Quo Vadis G8?

Diskussionsrunde: Landwirtschaft für Ernährungssicherung

(24.06.2014) Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel. Daher lud die Welthungerhilfe zwei Wochen nach dem diesjährigen G7-Gipfel in Brüssel ein, den Blick nach vorne zu richten: auf die G7/8-Präsidentschaft Deutschlands im Jahr 2015. Wie kann Deutschland dieses entscheidende Jahr nutzen, um den Weg zur globalen Ernährungssicherheit zu ebnen? Welche Lösungsansätze aus dem Süden sind erfolgversprechend? Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft kamen in Berlin zusammen, um dies zu diskutieren.

 

Internationale Experten zum Thema Ernährungssicherung

Beim Podiumsgespräch kamen ganz unterschiedliche Perspektiven der vier internationalen Redner zu Wort: Als Referent aus dem G8/G20 Sherpa-Stab im Bundeskanzleramt sprach Dr. Ralf Retter über Deutschlands bisheriges und zukünftiges Engagement im Bereich Landwirtschaft und Ernährungssicherung. Dr. Alexander Müller vom Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) Potsdam brachte seine Expertise als Mitgestalter der Freiwilligen Leitlinien zu Landnutzungsrechten sowie zum Menschenrecht auf Nahrung der FAO mit ein, während die indische Agrar- und Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Rajeswari Raina vom National Institute of Science Technology and Development Studies (NISTAD) die Diskussion mit Ideen und Best Practices zur Ernährungssicherheit bereicherte. In seiner Funktion als Präsident der Addis Abeba Chamber of Commerce gab schließlich der äthiopische Agronom Elias Geneti Simma der Perspektive des Privatsektors eine Stimme.

Das Recht auf Nahrung ist ein Menschenrecht

Momentan werden die Themen Hunger und Ernährungssicherheit in der öffentlichen Wahrnehmung von den zahlreichen politischen Krisen in der Welt in den Schatten gedrängt, äußerte sich die Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann, besorgt in ihrer Ansprache. Allerdings zu Unrecht, denn der Zusammenhang zwischen Hunger und Krisen muss uns dazu motivieren, diese Themen wieder in den Mittelpunkt zu stellen: "Das Recht auf Nahrung ist ein Menschenrecht, das allem anderen zugrunde liegt". Dem Podiumsgespräch folgte eine angeregte Publikumsdiskussion, bei der es unter anderem um die Rolle von Technologie und Bildung ging.

Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht von der Veranstaltung. 



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1. Regionalkonferenz in Indien

Die internationale Beratergruppe tauschte sich aus, diskutierte und plante

Vom 5. bis 9. Mai 2014 fand in New Delhi die erste POWA-Regionalkonferenz statt. Die POWA-Expertenrunde kam zusammen, um das Projekt in Workshops und Diskussionsrunden voran zu bringen. Das erste Treffen hatte die Strategieplanung, das Formulieren von Kernbotschaften für die Advocacy-Arbeit sowie den Austausch von Ideen und Erfahrungen innerhalb der Beratergruppe und mit weiteren Projektbeteiligten zum Ziel.

 
Bei der ersten regionalen POWA-Konferenz in Indien tauschten die Teilnehmer  Erfahrungen und Wissen aus.
Bei der ersten regionalen POWA-Konferenz in Indien tauschten die Teilnehmer Erfahrungen und Wissen aus.

Zu Beginn stellte Joachim Schwarz, Welthungerhilfe-Regionaldirektor für Südasien, den Konferenzteilnehmern die Arbeit der Welthungerhilfe in der Region vor. Niklas Schäfer, POWA-Projektkoordinator der Welthungerhilfe, erläuterte die politische Situation in Deutschland, insbesondere in Hinblick auf den G7-Gipfel 2015.

Auf dem Programm standen außerdem Vorträge und Workshops von Mitgliedern der Beratergruppe, zum Beispiel zum Engagement der G7 im Bereich der Landwirtschaft und Ernährungssicherung oder Präsentationen zum Status Quo der Landwirtschaft in den teilnehmenden Ländern. Einen detaillierten Bericht der ersten Konferenz können Sie hier herunterladen (in Englisch).

Im Anschluss besuchten die Konferenzteilnehmer gemeinsam verschiedene Projekte zu nachhaltiger Landwirtschaft und zum kommunalem Wassermanagement in Bundelkhand, Madhya Pradesh. 

Zweite Regionalkonferenz in Äthiopien

Die zweite Regionalkonferenz findet vom 10. bis 14. November 2014 in Addis Abeba, Äthiopien, statt. Hier soll ein erster Vorschlag zu den POWA-Forderungen an die deutsche G7-Präsidentschaft ("Berlin Memorandum") diskutiert werden.



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