Hilfe zur Selbsthilfe: Millenniumsdörfer schaffen den Rahmen für Eigeninitiative

Diese Frau konnte sich durch einen Kleinkredit
einen eigene Nähmaschine leisten und so für
ihren Lebensunterhalt sorgen. © SchaefersHilfe zur Selbsthilfe ist das Grundprinzip der Welthungerhilfe-Arbeit. Selbsthilfe soll den Menschen ermöglichen, jetzt und in Zukunft für sich selbst zu sorgen. Die Arbeit der Welthungerhilfe ist erfolgreich, wenn die Menschen in der Lage sind, ihre Lebenssituation dauerhaft zu verbessern und auch künftige Probleme eigenständig zu lösen.
Eigeninitiative, Eigenbeitrag, Eigenverantwortung
Selbsthilfe beinhaltet eigene Entwicklungsanstrengungen der Menschen. Sie suchen aus eigener Initiative individuell oder gemeinsam mit anderen Lösungen für ihre Probleme. Sie leisten einen Eigenbeitrag und übernehmen Verantwortung für Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Lage. Denn, so das Leitbild der Welthungerhilfe: "Alle Menschen dieser Welt führen ihr Leben eigenverantwortlich in Würde und Gerechtigkeit - frei von Hunger und Armut".
Stärkung der Selbsthilfefähigkeit
Hilfe zur Selbsthilfe erfordert, dass die Menschen über Ressourcen wie Arbeitskraft, Kapital oder Produktionsmitteln verfügen und sie selbst kontrollieren. Die politischen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen müssen diese Bedingungen gewährleisten. Auch die individuellen Voraussetzungen für die Selbsthilfefähigkeit von Menschen in Armut sind entscheidend. Sie müssen fähig sein, ihre Bedürfnisse und Interessen zu artikulieren. Sie müssen sich organisieren können und Konfliktlösungsmechanismen kennen. Dazu müssen sie erst einmal ihre Rechte kennen und wissen, wie sie durchsetzen können. An diesen vielfältigen Anforderungen orientieren sich die Maßnahmen der Welthungerhilfe.

Burkina Faso - Kongoussi
Indien - Ghandhiji Songha
Kambodscha - Kanat Toch
Mosambik - Mabote
Nepal - Korak
Nicaragua - Auhya Pihni
Peru - Ayacucho
Tadschikistan - Veshab
Uganda - Ogur
