Afghanistan: Die Arbeit der Welthungerhilfe

Afghanistan

Bürgerkrieg führt zu Hunger

Afghanistan gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Wirtschaft wächst nicht aus eigenem Antrieb, sondern ist in hohem Maße von der internationalen Gebergemeinschaft abhängig. Besonders auf dem Land bestehen große Hindernisse für ein selbsttragendes Wachstum: fehlende Infrastruktur, keine Arbeit außerhalb der Landwirtschaft und gerade einmal 10 Prozent der Menschen kann lesen und schreiben. Das Land ist der größte Produzent von Heroin, Opium und Cannabis. Hohe Gewinnmargen und eine desolate Sicherheitslage – seit 1979 befindet sich Afghanistan im Bürgerkrieg – erschweren die Einführung alternativer Landwirtschaftsprodukte.

Karte: Welthunger-Index in Afghanistan (2000: 52,4,  2016: 34,8)

Auf einen Blick: Welthungerhilfe in Afghanistan

  • 12 laufende Projekte
  • 326.098 erreichte Menschen
  • 8,16 Mio. Euro Fördersumme 2016
  • 8 Partnerorganisationen vor Ort
  • Schwerpunkte der Arbeit: Rehabilitation kommunaler und ländlicher Infrastruktur (Trinkwasser-, Bewässerungsanlagen, etc.), Landwirtschaft und Ernährungssicherung, Stärkung der Zivilgesellschaft, Erneuerbare Energien und Verbesserung Energieffizienz, Katastrophenvorsorge
  • Internationale Partner: AA, BMZ, UNHCR

(Stand: 2016, mehr Informationen im Jahresbericht 2016)

Ausgewählte Projekte

Lichtblicke für Flüchtlinge

Arbeit auf allen Ebenen in Afghanistan

In Afghanistan betreibt die Welthungerhilfe entwicklungspolitische Grundlagenarbeit. Gleichzeitig werden Behörden für das drängendste entwicklungspolitische Thema sensibilisiert: Binnenflüchtlinge.

Kontakt
Kerstin Bandsom

Kerstin Bandsom

Informationsstelle

+49 228-22 88 127

Winterhilfe in Afghanistan
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