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Kuba: Die Arbeit der Welthungerhilfe

Kuba

Agrarreform stellt Landwirte vor Herausforderungen

Der Inselstaat Kuba ist bis heute eine weitgehend sozialistisch organisierte Volkswirtschaft. Neben der Planwirtschaft wurde jedoch ein zweiter Wirtschaftsbereich mit marktwirtschaftlichen Elementen etabliert. Im Zuge der Dezentralisierung des Agrarsektors entstanden aus großen, spezialisierten Staatsbetrieben kleinere Kooperativen, die den Bauern heute mehr Eigenverantwortung und betriebliche Entscheidungsfreiheit einräumen. Die Bauern können beispielweise entscheiden, welches Obst, Getreide und Gemüse sie anbauen, und wie sie es auf dem freien Markt anbieten. Das neue Modell hat großes Potenzial – die Kleinbauern können es bislang jedoch noch nicht komplett ausschöpfen. Vielen kleinen und mittelständischen Betrieben fehlen die Kenntnisse, wie die neuen Betriebsstrukturen verwaltet, genutzt und Bedarfe analysiert werden. Die Welthungerhilfe vermittelt dieses Knowhow in ihren Projekten.

Auf einen Blick: Welthungerhilfe in Kuba

  • 11 laufende Projekte
  • 143.097 erreichte Menschen
  • 3,02 Mio. Euro Fördersumme 2016
  • 3 Partnerorganisationen vor Ort
  • Schwerpunkte der Arbeit: Ernährungssicherung im ländlichen und stadtnahen Raum, Naturressourcenmanagement, Förderung Kleingewerbe in der Landwirtschaft, Förderung Partnerorganisationen
  • Internationale Partner: Alliance2015, BMZ, DEZA, Sonstige

(Stand: 2016, mehr Informationen im Jahresbericht 2016)

 

 

Ausgewählte Projekte

Landwirtschaft auf Kuba

Bauern entscheiden selbst

Welches Obst und Gemüse baue ich an? Das dürfen Kubas Bauern seit der dritten Argrarreform selbst entscheiden. Zunächst müssen sie aber lernen, wie der freie Markt funktioniert.

Kontakt
Kerstin Bandsom

Kerstin Bandsom

Informationsstelle

+49 228-22 88 127

Leidenschaftliche Lehrer auf Kuba: Vilda und Pepe.
Berichte
aus Kuba