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Ecuador - Lebensraum Regenwald erhalten

Umweltschutz in Ecuador

Nachhaltige Landwirtschaft statt Abholzung des Regenwalds

(Januar 2016) Hinweis: Dieses Projekt ist ausgelaufen.

Kinder aus dem Yasuní-Nationalpark in Ecuador.
Der Wald ist die Lebensgrundlage der Bewohner des Yasuní-Nationalparks in Ecuador.
Kinder aus dem Yasuní-Nationalpark in Ecuador.
Wiederaufforstung fü den Klimaschutz - ein Teil des Pilotprojekt der Welthungerhilfe.
Haus im Amazonasgebiet in Ecuador.
Der Schutz des Lebensraum "Regenwald" ist für die Menschen existentiell.

Der Regenwald im Amazonas ist Heimat einer gigantischen Vielfalt von Tieren und Pflanzen. Sie sichern nicht nur die Existenz der dort lebenden Menschen. Vor allem speichert der Regenwald schädliches CO2 – damit ist er für unser Klima wichtiger als je zuvor. Dennoch fallen täglich riesige Flächen der Abholzung zum Opfer: 17 Prozent der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen werden derzeit durch die Entwaldung im Amazonasgebiet verursacht.

Neben großen multinationalen Konzerne und Wirtschaftsverbänden sind es auch die Waldbewohner Ecuadors und Perus, die riesige Waldflächen abroden. Aus Mangel an Einkommensalternativen betreiben sie Brandrodung, um auf den freigewordenen Flächen Felder anzulegen und Holzhütten zu bauen.

Der Wald muss geschützt werden

Die Welthungerhilfe hat deshalb im Nationalpark Manú in Peru und im Yasuní-Nationalpark in Ecuador mit den Waldbewohnern und ihren Alliance2015-Partnern HIVOS und CESVI ein Pilotprojekt gestartet.

In dem länderübergreifenden Projekt sind 1.000 Familien aktiv an der Rettung der Waldflächen und des Ökosystems beteiligt: Sie lernen, wie nachhaltige Landwirtschaft funktioniert, pflanzen einheimische Bäume und erhalten ertragreicheres Saatgut wie z. B. Mais und Kakao.

Heute schützen die Menschen den Wald. Sie haben gemerkt: Es lohnt sich, den Wald aufzuforsten und zu bewirtschaften. Das Projekt beteiligt die 1.000 Familien aktiv an den Maßnahmen zur Rettung der Waldflächen und des Ökosystems: Sie lernen, wie nachhaltige Landwirtschaft funktioniert, pflanzen einheimische Bäume und erhalten ertragreicheres Saatgut wie z. B. Mais und Kakao. Mit organischen Methoden können sie ihre Ernten steigern, den Ertrag weiterverarbeiten und Überschüsse auf dem Markt verkaufen. Daneben lernen sie in Kursen Wesentliches über den Zusammenhang von Klimawandel und Walderhaltung.

Ziel des sogenannten REDD+ Programms (Reduktion von Emissionen aus Entwaldung und Schädigung von Wäldern) ist, den CO2-Gehalt der Atmosphäre zu reduzieren, der durch die Rodung und Schädigung von Wäldern verursacht wird. REDD+ rechnet den in den Wäldern gespeicherten Kohlenstoff in einen nachvollziehbaren Wert um. So kann der Walderhalt in wirtschaftliche Prozesse einbezogen werden. In dem Pilotprojekt der Welthungerhilfe geht es vor allem um Maßnahmen wie Wiederaufforstung, die zu mehr gebundenem Kohlenstoff pro Flächeneinheit führen. Gleichzeitig werden die ländlichen Gemeinden gestärkt: Der Erhalt des Waldes lohnt sich in jeder Hinsicht: Er führt die Menschen aus der Armut und schützt auch unser Leben.

Die Alternative: Aufforstung

Mit organischen Methoden können sie ihre Ernten steigern, den Ertrag weiterverarbeiten und Überschüsse auf dem Markt verkaufen. Daneben erfahren sie in Kursen Wesentliches über den Zusammenhang von Klimawandel und Walderhaltung.

Und so schützen die Menschen heute den Wald, denn sie haben gemerkt: Es lohnt sich, den Wald aufzuforsten und zu bewirtschaften. Dies führt sie aus der Armut und schützt auch unser Leben. Helfen Sie mit, den Amazonaswald zu retten!

Die Welthungerhilfe arbeitet gemeinsam mit EuropeAid (Europäisches Amt für Zusammenarbeit/ European Commission’s Directorate-General for International Cooperation and Development) in Ecuador.