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- Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Da die Anbauflächen der Sundarbans nur leicht über dem Meeresspiegel liegen, sind die Ernten regelmäßig von Wirbelstürmen, saisonalen Überflutungen und damit einhergehender Versalzung bedroht. Wie zuletzt im Mai 2009, als der Zyklon "Aila" die Region heimsuchte und zahlreiche Menschenleben forderte. Bäume und Lehmhäuser wurden hinweggefegt, Deiche zerstört, Ernten vernichtet. Nur kurze Zeit später setzten Flutwellen hunderte Dörfer unter Wasser und machten hunderttausende Menschen obdachlos.
Die Welthungerhilfe ist schon lange in der Region tätig und konnte so gemeinsam mit der indischen Partnerorganisation Sri Ramkrishna Ashram Nimpith (SRAN) rasch Hilfe leisten. Mehr als 10.000 Menschen wurden mit Mahlzeiten versorgt, um die erste Not zu überstehen. Es wurden Brunnen gesäubert, Häuser repariert und Kochutensilien verteilt. Nun müssen Felder gereinigt und vor allem Deiche instand gesetzt und neu gebaut werden.
Dabei ist das Leben der Menschen auf den Sundarbans schon so schwer genug. Etwa 83 Prozent der Inselbevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Frauen leiden besonders unter den Lebensbedigungen, überdurchschnittlich viele Babys kommen untergewichtig und krank zur Welt. Daher stärkt die Welthungerhilfe zusammen mit SRAN die Selbsthilfekräfte der Bevölkerung - und besonders der Frauen - mit Maßnahmen der landwirtschaftlichen Entwicklung, Ernährungssicherung und Gesundheitsvorsorge. Ob in Frauengruppen, Mutter-Kind-Häusern, Dorfvereinen, bei der Verwaltung von Kreditfonds oder Jugendclubs: Gemeinsam lassen sich Wege aus der Armut finden.
Mit der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen legen die Familien auf den Sundarban-Inseln die Saat für die nachfolgende Generation, die Hunger und Mangel hoffentlich nur noch aus alten Erzählungen kennen wird.
So können Sie helfen
12 Euro kostet das Saat- und Pflanzgut für den Hausgarten einer Familie.
24 Euro reichen, damit eine Familie mit zwei Ziegen eine kleine Ziegenzucht beginnen kann.
50 Euro sind bereits genug, damit ein Kind ein ganzes Jahr lang genug Reis bekommt, um satt zu werden.
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Fragen zu diesem Projekt
Für weitere Informationen zu diesem Projekt können Sie sich gerne an
Frau Josefa Goyke wenden:
Tel.: 0228 / 22 88 - 158
josefa.goyke@
welthungerhilfe.de
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