
Fast 30.000 Kinder sterben täglich durch Armut und
Hunger. © DWHH
Hunger - Alltag für Millionen von Menschen
(Stand: September 2005)
Die Folgen der langen Dürre und die Heuschreckenplage des vergangenen Jahres haben außer Niger auch die Staaten Mali und Burkina Faso erreicht. Über 2,6 Millionen Menschen sind in Niger akut vom Hungertod bedroht. Insgesamt sind 800.000 Kinder unterernährt, davon zeigen 150.000 Kinder aktute Symptome der Unterernährung. Bereits im Oktober 2004 warnte die Deutsche Welthungerhilfe (DWHH) vor einer möglichen Katastrophe. Lesen Sie hier über die Gründe und Ursachen des weltweiten Hungers.
Mali
Wenn die Ferne ruft
Anke Weymann kennt Mali bereits. Sie weiß, dass es dort heiß ist und staubig. Besonders während der derzeitigen Hungersnot in der Sahelregion erfordert die Arbeit vor Ort viel Kraft. Lesen Sie das Porträt unserer neuen Regional- koordinatorin.
Mehr...Welthungerhilfe vor Ort: Das berichten unsere Krisenhelfer aus Mali
Die Hilfe kommt an - binnen kürzester Zeit können wir von ersten Erfolgen berichten: Durch den subventionierten Verkauf von Hirse durch die DWHH sank der Preis auf einigen Märkten um umgerechnet sechs Euro - viel Geld für ein armes Land.
Mehr...Niger
Hunger in Niger: Warten auf Oktober
Die Regenzeit lässt das Land in der Gegend von Tahoua im Südwesten von Niger im satten Grün erstrahlen. Doch die Region durchlebt eine der größten Ernährungskrisen. Und die nächste Ernte kommt nicht vor Oktober.
Mehr...Burkina Faso
Ausweitung der Hilfsprogramme auf Burkina Faso
Die Deutsche Welthungerhilfe (DWHH) weitet ihre Hilfsprogramme in der Sahelregion aus. Dafür stellt sie eine halbe Million Euro zur Verfügung. Das Geld ist unter anderem für die Hungernden in Burkina Faso bestimmt, wo sich die Lage wie im Nachbarland Niger dramatisch zuspitzt.
Mehr...Hunger in der Sahelregion
Sahelregion: Ernährungskrise auch in Ländern der Region
Die Deutsche Welthungerhilfe (DWHH) warnt angesichts der Notsituation in Niger davor, andere Sahelländer zu vernachlässigen. Auch in Mali, Mauretanien oder Burkina Faso sei die Ernährungslage kritisch, berichtet Matthias Mogge, Mali-Experte der DWHH. Dürren und eine Heuschreckenplage im letzten Jahr verschärfte zusätzlich die Situation.
Mehr...Hunger in der Sahelregion
Immer wieder Hungersnöte in der Sahelregion
Erosion und Abholzung sind die Hauptursachen für die Verarmung der Böden. Das hat fatale Folgen für die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrung. Mehr Informationen.
Niger
Alle Fakten über die Situation in Niger und der Sahelregion
Hier erfahren Sie alles über die derzeitige Situation in Niger: Wie viele Menschen von der Hungersnot betroffen, welche Länder auch noch bedroht sind und wie die Deutsche Welthungerhilfe (DWHH) effizient ihre Hilfe einsetzt.
Mali
Hilfe für 300.000 Menschen in Mali
Zu wenig Regen, Trockenperioden und Schwärme von Heuschrecken setzten im Jahr 2004 der Landwirtschaft in Mali stark zu. In einigen Gemeinden wurde die Ernte völlig vernichtet. Hier helfen wir.
