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Sauberes Wasser dank Brunnenbau in Äthiopien

Sauberes Wasser in Äthiopien

Besserer Zugang zu Trinkwasser und Sanitäranlagen

+++ Update Februar 2016: Dürre in Äthiopien +++

Hunger, Wassermangel und Ernteausfall: Die Folgen von El Niño bedrohen die Menschen in Äthiopien. Mehr als 10 Millionen sind von extremem Hunger betroffen. Wir unterstützen die Menschen, ihr Leben in der Krise zu meistern. >> Mehr über die Dürre in Äthiopien

Mädchen füllt Wasser am Brunnen ab.
Damit die Brunnen möglichst lange erhalten bleiben, beteiligen sich die Nutzer an der Reparatur der Anlagen. © Grossmann
Kinder freuen sich über das fließende Wasser.
In Äthiopien hat nur jeder sechste Mensch Zugang zu sauberem Trinkwasser. © Gebremedhin
Frau trägt Wasserkanister auf dem Rücken.
Die Welthungerhilfe unterstützt die Bewohner der Amhara Region beim Bau von Brunnen. © Grossmann

Äthiopien ist dreimal größer als Deutschland und hat rund 90 Millionen Einwohner. 85 Prozent der Bevölkerung leben auf dem Land. Nur jeder dritte hat Zugang zu sauberem Trinkwasser. Schlechter noch steht es um die Verfügbarkeit von Sanitäranlagen: Sie liegt gerade bei etwa 20 Prozent. 60 Prozent aller Krankheiten und 15 Prozent der Todesfälle werden durch diesen Mangel verursacht. Besonders betroffen sind Kinder unter fünf Jahren, Frauen und ältere Menschen.

Gemeinsam mit den örtlichen Gemeinden und der Partnerorganisation Organisation for Rehabilitation and Development in Amhara (ORDA) unterstützt die Welthungerhilfe in Bahir Dar, der Regionalhauptstadt der Amhara Region, den Bau von Sanitäranlagen und die Erweiterung der Wasserversorgung.

Grundkenntnisse über Hygiene

In Trainings- und Fortbildungsprogrammen werden grundlegende Kenntnisse über Hygiene und Gesundheit vermittelt. Diese Maßnahmen garantieren, dass das Wasser bis zu seiner Nutzung sauber bleibt und effektiv genutzt wird. Ziel des Projekts ist es, 150.000 Menschen in den städtischen Slums und im Einzugsgebiet von Bahir Dar mit Trinkwasser und Sanitäranlagen zu versorgen.

Die Welthungerhilfe und ORDA beziehen die Gemeinden als aktive Partner in die Planung und Durchführung der Maßnahmen mit ein.

Die Bevölkerung wird miteinbezogen

Alles geschieht in enger Zusammenarbeit: Der Kauf und Transport des Materials, die Vorbereitung und Prüfung der Baumaßnahmen sowie die Dokumentation der Auswirkungen des Projekts innerhalb der Dörfer. Auf diese Weise sollen sich die Bewohner stärker für Reparaturen und Wartungen der Wasser- und Sanitäranlagen verantwortlich fühlen.

Der Bau von Trinkwasser- und Sanitäranlagen wird finanziert von der Europäischen Kommission, Viva con Agua und der Welthungerhilfe. Auch die Provinzregierung von Amhara beteiligt sich mit einem erheblichen Anteil an der Finanzierung.

Leben mit Wasser

Sodo, ein Dorf in Äthiopien.
Ein Film von Steffen Gerdes, Musik von Shantel.

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30 Euro genügen, um in einem kleinen Stadtgarten z.B. in Äthiopien nahrhaftes Gemüse zu pflanzen.
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