
Auf Western Area Peninsula, einer Halbinsel vor der Hauptstadt Feetown im Westen von Sierra Leone, fanden Kriegsflüchtlinge eine neue Heimat. Die Insel bietet ein Schutzgebiet für 90 Prozent der Tier- und Pflanzenarten Sierra Leones und ist für die biologische Vielfalt des Landes von unschätzbarem Wert.

- Stolzer Bauer mit Kakaofrüchten
Mit der Übersiedlung der Flüchtlinge stieg die Beanspruchung der Halbinsel. Die Familien leben heute hauptsächlich von Fischerei und Landwirtschaft. Sie betreiben traditionellen Wanderfeldbau und gewinnen das zum Räuchern benötigte Brennholz aus der Abholzung wertvoller Wälder: eine Methode, mit der sie ihrer Existenz langfristig die Grundlage entziehen und die schon heute nicht mehr ausreicht, um die Familien zu ernähren. 90 Prozent der hier ansässigen Menschen leben unter der Armutsgrenze.
Alternative Anbaumethoden und Einkommensquellen für die ansässigen Familien werden dringend benötigt!
Seit 2004 ist die Welthungerhilfe hier aktiv, um den Menschen neue Einkommensquellen zu erschließen und damit die natürlichen Ressourcen zu schonen. So geht es vor allem darum Anbauflächen ertragreicher zu bewirtschaften, Feuerholzplantagen anzulegen und holzsparende Räucherpraktiken zu entwickeln. Doch auch neue Ideen werden unterstützt und gefördert - zum Beispiel die Herstellung von Honig und das Sammeln von Kräutern und Pilzen für den Verkauf.
Verantwortung für Mensch und Natur - Mit Ihrer Hilfe in ein Leben ohne Hunger.
