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Regenwald schützen in Sierra Leone

Bedrohtes Paradies

Alternativen zur Ausbeutung der Natur: Umdenken im Nationalpark

Bewahrung des Waldschutzgebietes der Western Area Peninsula © Boethling
Bewahrung des Waldschutzgebietes der Western Area Peninsula © Boethling
Der Lebensraum der Menschen, die auf der Halbinsel Western Area Penisula leben, ist bedroht. © Lohnes
Der Lebensraum der Menschen, die auf der Halbinsel Western Area Penisula leben, ist bedroht. © Lohnes
In Plantagen werden schnell wachsende Bäume und Büsche großgezogen. © Rosenthal
In Plantagen werden schnell wachsende Bäume und Büsche großgezogen. © Rosenthal

Die Halbinsel Western Area Penisula in Sierra Leone ist ein bedrohtes Paradies. Regenwald, Traumstrände und üppige Vegetation vereinen sich zu einer traumhaften Landschaft. Inmitten der Natur leben rund 50.000 Menschen in 30 Dörfern. Ehemalige Bürgerkriegsflüchtlinge haben sich zwischen 1992 bis 2002 hier niedergelassen. Anfang 2012 wurde die grüne Lunge am westlichen Zipfel Sierra Leones von der Regierung als Nationalpark eingestuft.

Dieser Akt bestätigt die Bewohner der Halbinsel, die Welthungerhilfe und ihre Partnerorganisation Environmental Forum for Action in ihrem Tun: Seit 2008 kämpfen sie für den Schutz des Waldes. Die Bewohner der Penisula leben von der Fischerei und der Landwirtschaft. Noch bis vor wenigen Jahren beuteten sie die Natur und damit ihren eigenen Lebensraum aus: Sie holzten illegal Brennholz ab, und räucherten damit Fische.

Ermutigung für die Waldschützer

Um Anbauflächen zu gewinnen, brannten sie große Waldflächen ab. Die Welthungerhilfe hat die Menschen in Schulungen aufgeklärt, wie lebenswichtig der Wald für ihr eigenes Überleben ist. Bäume fangen  Starkregen und Stürme ab, ihr Wurzelwerk wirkt Erosion und Erdrutschen entgegen, Flüsse und Seen des Waldes liefern Trinkwasser.

Mit den Bewohnern, Gemeindevorständen und der Regierung hat die Welthungerhilfe Regeln festgelegt, wie der Wald zu schützen ist: Innerhalb neu markierter Waldgrenzen wird der Baumbestand gepflegt.

Ein Regelwerk für den Waldschutz

In Plantagen werden schnell wachsende Bäume und Büsche gezogen. Aus den Plantagen beziehen die Menschen Feuerholz zum Kochen und Fisch räuchern. Einige Bewohner des Gebietes haben sich zu Nationalparkwächtern ausbilden lassen und wachen nun darüber, dass der Wald weder von Fremden noch von Einheimischen zerstört wird. 

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Frauen in Sierra Leone

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Doris Webber ist eine stille Heldin. Im Vorfeld des G7-Gipfels berichtet sie von ihrer Arbeit in Sierra Leone.

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Als die Agrarkonzerne aus dem Ausland anrückten, hatten die Kleinbauern zunächst noch große Hoffnungen. Das hat sich geändert.

Umweltschutz in Sierra Leone

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