Cholera in Simbabwe: Welthungerhilfe weitet Hilfe für die Betroffenen aus

Die Zahl der Erkrankten in Simbabwe steigt stetig. © Reuters
Die Zahl der Erkrankten in Simbabwe steigt
stetig. © Reuters
(9.2.2009). Die Cholera-Epidemie in Simbabwe weitet sich täglich weiter aus. Nach letzten Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO sind seit Sommer letzten Jahres mehr als 65.000 Menschen erkrankt. Die Zahl der Toten ist auf rund 3.300 angestiegen – im Dezember 2008 lag die Zahl noch bei etwa 1.000 Toten. "Fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit geht das tägliche Sterben in Simbabwe weiter", beklagt Peter Hinn, Projektkoordinator der Welthungerhilfe in Harare.

Die Welthungerhilfe richtet zusätzlich zur bisherigen Hilfe neue Behandlungszentren ein, in denen sich etwa 135.000 Menschen mit Durchfallerkrankungen untersuchen lassen können. Im Falle einer leichten Erkrankung werden sie direkt dort behandelt. Die Patienten erhalten eine Trinklösung, die u.a. aus Traubenzucker und Kochsalz besteht. Schwere Fälle werden umgehend an das nächstgelegene Cholerazentrum überwiesen. Gemeinsam mit einer britischen Partnerorganisation, die sich auf den Gesundheitssektor spezialisiert hat, sind diese neuen Behandlungsstellen vor allem in Harare und den nördlichen Provinzen Simbabwes aufgestellt worden, wo die Epidemie besonders verbreitet ist.

Weiterhin versorgt das mobile Wasser-Nothilfeteam der Welthungerhilfe Gebiete, in denen Cholera ausgebrochen ist, mit sauberem Wasser und führt umfangreiche Aufklärungskampagnen durch.

Wir bitten dringend um Spenden für die Cholera-Opfer:

Sparkasse KölnBonn
Welthungerhilfe-Kontonummer1115
BLZ 370 501 98
Stichwort: Nothilfe

 

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