Spende der Commerzbank-Stiftung sichert Lebensgrundlage von Familien in Indonesien

Werner Verbockett, Bärbel Dieckmann und
Ernst-Hermann Trost bei der Scheckübergabe im
April 2009. © Massmedia75.000 Euro spendete die Commerzbank-Stiftung für den Bau einer Gemeinschaftsfarm auf der indonesischen Insel Simeulue. Der Scheck wurde durch den Stiftungsgeschäftsführer, Werner Verbockett, und Ernst-Hermann Trost, Direktor der Bonner Commerzbank-Filiale,an die Welthungerhilfe überreicht. Bärbel Diekmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, dankte der Commerzbank-Stiftung für ihr Engagement. "Erst durch die Hilfe der Commerzbank wird es möglich, die Gemeinschaftsfarm in Simeulue zu errichten und damit den Menschen eine langfristige Perspektive zu geben", so die Präsidentin der Welthungerhilfe.

Ihnen hat die Welthungerhilfe
schon geholfen. Eine Frau
mit ihren Kindern vor dem
neuen Wohnhaus. © Lohnes. Eine neue Perspektive für die Opfer der Zerstörungen
Der Tsunami und ein folgender Großbrand in den Jahren 2004 und 2005 haben auf der paradiesischen Insel einen gewaltigen Sachschaden angerichtet. Der Bevölkerung, hauptsächlich Bauern und Fischer, wurde durch das Seebeben die Lebensgrundlage entzogen. Um ihnen wieder eine Perspektive zu eröffnen, baut die Welthungerhilfe mit Unterstützung der Commerzbank-Stiftung für 78 Familien eine Gemeinschaftsfarm in dem Dorf Paya Bilie. Dieses Dorf wurde vor sieben Jahren während des Bürgerkrieges vom indonesischen Militär abgebrannt und völlig zerstört. Die Einwohner von Paya Bilie flohen überwiegend zu Verwandten in die nahe gelegenen Küstendörfer, wo sie die Tsunami-Welle zum zweiten Mal heimatlos machte.

Vorfreude auf das neue Haus
und die Gemeinschaftsfarm
in Paya Billie. © SchlueterSo helfen Welthungerhilfe und Commerzbank-Stiftung
2007 begann die Welthungerhilfe auf Anfrage der Bevölkerung mit dem Wiederaufbau von 78 Wohnhäusern, einer Dorfgesundheitsstation und einem Versammlungshaus für die 500 Einwohner von Paya Bilie. Die zurückgekehrte Bevölkerung lebt nun mangels anderer Einkünfte hauptsächlich von illegalem Holzeinschlag. Um den Familien ihren Lebensunterhalt zu sichern, hat die Welthungerhilfe zusammen mit der Bevölkerung eine Gemeinschaftsfarm geplant. Training und Betreuung durch Fachpersonal der Welthungerhilfe ergänzen das Farm-Projekt. Hinzu kommen die Anschaffung von Saatgut, die Gründung von Geflügelzuchten und die Rehabilitation von Kakao- und Gewürznelken-Pflanzungen. Die Aktionen und Maßnahmen sollen die Erwerbsgrundlage der Menschen auf der Insel vor der Westküste Sumatras nachhaltig sichern.
Die Commerzbank-Stiftung ist langjähriger Förderer von Projekten der Welthungerhilfe. Bärbel Dieckmann unterstrich bei der Scheckübergabe das besondere soziale Engagement der Commerzbank gerade in einer krisenhaften Zeit.
Commerzbank-Stiftung
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