
Mali, Niger, Burkina Faso
Hunger und Dürre in Westafrika
In den Ländern der Sahelzone droht nach unzureichenden und unregelmäßigen Regenfällen eine Hungersnot, die das Leben von bis zu 15 Millionen Menschen betreffen könnte.
Bereits jetzt können sich etwa 4 Millionen Menschen nicht mehr ausreichend selbst ernähren, weil ihre Vorräte aufgebraucht und die Tiere geschlachtet sind. Die Ernteausfälle in diesem Jahr sind so massiv, dass in vielen Gebieten bereits 10 Prozent der Kinder unterernährt sind. Gleichzeitig sind die Preise für Grundnahrungsmittel wie Reis und Hirse kräftig gestiegen. Vielen Familien fehlt ein zusätzliches Einkommen, seitdem Tausende Wanderarbeiter aus Libyen und Tunesien zurückkehren mussten.
Die Welthungerhilfe leistet bereits seit Anfang des Jahres Nothilfe für die Bedürftigen. Dabei handelt es sich um Familien in Mali, Niger und Burkina Faso, die keine Nahrungsmittelvorräte mehr haben und deren finanzielle Reserven bereits aufgebraucht sind.
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