Tropensturm Noel in der Karibik

Die dunklen Wolken lassen noch die Heftigkeit des Tropensturm erahnen. © DWHH
Die dunklen Wolken lassen noch die Heftigkeit
des Tropensturm erahnen. © DWHH
Stand der Hilfsleistungen:

Nach dem Sturm wurden von verschiedenen Hilfsorganisationen vor Ort Haus zu Haus-Befragungen zur Bestandsaufnahme der Schäden und Bedürfnisse durchgeführt. Diese hatte ergeben, dass die Region Villa Fundacion ca. 1.016 bedürftige Familien zu verzeichnen hat. Zum Zeitpunk unmittelbar nach der Katastrophe bestand für die Betroffenen nicht die Möglichkeit, sich mit Nahrungsmitteln oder Wasser zu versorgen. 176 dieser Familien haben Kinder unter einem Jahr.

Die Hilfsorganisation Fundación Agricultura y Medio Ambiente (FAMA) hat ein Flugblatt mit notwendigen Anleitungen über Hygiene erarbeitet und die Helfer in ihre Arbeit eingewiesen. Ferner wurde ein Warenkorb pro Familie und Woche ermittelt. In Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, wurden preiswerte Lebensmittel in Großpackungen gekauft. Von der Gemeinde wurden kostenlos Lkw´s zur Verfügung gestellt, mit denen die Güter in die betroffenen Gebiete transportiert werden konnten.

Die Gemeinde gründete zwischenzeitlich ein Komitee, dass die Verteilung von Lebensmittelkarten organisiert und die zu verteilenden Portionen verpackt. Weiter wurden die wichtigsten Medikamente gekauft und an das örtliche Krankenhaus verschickt. Auch wurde über die Schäden in der Landwirtschaft und über die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung eingehend diskutiert.

Letzte Änderung an dieser Seite: 21.11.2007
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