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Überschwemmungen im Sudan

Überschwemmungen im Sudan

Nothilfe für 2000 obdachlose Familien

Die Überschwemmungen in Khartum haben ganze Siedlungen zerstört.
Die Überschwemmungen in Khartum haben ganze Siedlungen zerstört.

In den letzten Wochen führten im Sudan starke Regenfälle zu Überflutungen in weiten Teilen des Landes. Besonders betroffen ist die Hauptstadt Khartum, wo die Flut Häuser von 100.000 Menschen mitriss, sie komplett zerstörte oder so überschwemmte, dass sie nun unbewohnbar sind. Den Flutopfern mangelt es am Nötigsten: Viele haben ihren gesamten Besitz verloren und müssen nun ganz von vorne beginnen.

Das kaum ausgebaute Wasserableitungssystem ist mittlerweile vollkommen überlastet und stark beschädigt. So können die Wassermassen nicht geordnet abfließen und das Wasser staut sich in den Ebenen. Dadurch wird der Zugang zu Gebieten erschwert, in denen Menschen Hilfe dringend nötig hätten, nun aber auf sich allein gestellt sind.

Wassermassen können nicht abfließen

Es droht zudem ein Anstieg der Pegelstände der großen Flüsse, da es insbesondere im Einzugsgebiet des blauen Nils stark geregnet hat. Schulen sind bis auf unbestimmte Zeit geschlossen. Da die verarmte Bevölkerung aus eigener Kraft ihre zerstörten Häuser kurzfristig nicht aufbauen kann, bleiben Zehntausende in einer prekären Situation.

Die Welthungerhilfe will in Khartum Nothilfe für betroffene Familien leisten. So sollen zum Beispiel Notunterkünfte für Flutopfer errichtet werden, deren Häuser zerstört wurden.

Notunterkünfte für Flutopfer

Außerdem ist geplant, die Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen. Dazu gehören alltägliche Dinge wie Decken, Matten, Kochgeschirre, Wasserkanister, Seife und Moskitonetze, denn viele der Menschen haben durch die Überschwemmungen alles verloren.

Mit dem von Welthungerhilfe und Auswärtigen Amt geplanten Projekt, sollen circa 2.000 Familien in Khartum unterstützt und die unmittelbare Not gelindert werden.

Die Welthungerhilfe arbeitet gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt im Sudan.

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