
Am 9. Juli 2011 wird der jüngste Staat Afrikas offiziell unabhängig: der Südsudan. Doch zum Feiern ist vielen Südsudanesen nicht zumute. Die nach Jahren der Gewalt erkämpfte Freiheit hat einen bitteren Beigeschmack. Viele der über 330.000 Menschen, die bisher in ihre alte südsudanesische Heimat zurückkehrten, haben weder ein Haus noch Land für den Anbau von Nahrungsmitteln. Auch die Ersparnisse reichen nicht, um ganze Familien über Monate zu versorgen.
In einem ersten Nothilfeprojekt unterstützt die Welthungerhilfe Rückkehrer mit Zeltplanen, Wasserkanistern und Chlortabletten zur Wasserreinigung. Doch bei der Verteilung der Güter wird klar, dass es den Menschen zunehmend auch an Nahrungsmitteln fehlt. Die Speicher reichen nicht aus, um die Bevölkerung und die vielen Rückkehrer zu ernähren.
Eine humanitäre Katastrophe bahnt sich an: Bereits jetzt drohen viele Südsudanesen zu verhungern. Auf eine schnelle Entspannung kann nicht gehofft werden, denn für die anstehende Aussaat sind die wenigsten Rückkehrer gewappnet.
Für den Start in ihre unabhängige Zukunft braucht die Bevölkerung im Südsudan unsere Unterstützung - bitte helfen auch Sie!
So können Sie helfen
36 Euro sind genug für eine Zeltplane, mit der sich eine Familie vor strömendem Regen schützen kann.
50 Euro sichern 20 Familien die Kanister zum Transportieren ihres Trinkwassers.
60 Euro reichen für Chlortabletten, die 50 Familien drei Monate lang mit sauberem Trinkwasser versorgen.
Das passiert im Südsudan
Aktuelle News zur Situation im Südsudan von unserer Korrespondentin Bucay Deng auf123WIR


