Wo und wie wir arbeiten
Interaktive Karte: So geht's

Finden Sie unsere Projekte direkt in der Weltkarte! Per Klick auf die Symbole gelangen Sie zum Projekt. Oder suchen Sie mithilfe des Filters Projekte speziell nach Kontinent, Land oder Thema.

Neubeginn im Südsudan

Neubeginn im Südsudan

Nach der Unabhängigkeit brauchen die zurückgekehrten Sudanesen Unterstützung beim Aufbau des Landes

Die Bewohner Südsudans feiern die Staatsgründung. © Pilar
Die Bewohner Südsudans feiern die Staatsgründung. © Pilar
Die Menschen im Südsudan sind gezeichnet von jahrzehntelangen Bürgerkriegen. © Pilar
Die Menschen im Südsudan sind gezeichnet von jahrzehntelangen Bürgerkriegen. © Pilar
Bedürftige Menschen melden sich für eine Hilfsgüterverteilung der Welthungerhilfe an. © Pilar
Bedürftige Menschen melden sich für eine Hilfsgüterverteilung der Welthungerhilfe an. © Pilar
Die Flüchtlinge, die nach dem Bürgerkrieg in ihre Heimat zurückkehren, leben oft in provisorischen Unterkünften. © Pilar
Die Flüchtlinge, die nach dem Bürgerkrieg in ihre Heimat zurückkehren, leben oft in provisorischen Unterkünften. © Pilar

Aufgrund der aktuellen Lage und den kämpferischen Auseinandersetzungen hat die Welthungerhilfe die Projekte zur Unterstützung der Rückkehrer im Südsudan zurzeit ausgesetzt und konzentriert sich auf die Nothilfe für Binnenflüchtlinge. Erfahren Sie hier mehr über unsere Nothilfe-Projekte!

Der Südsudan ist der jüngste Staat der Welt. Am 9. Juli 2011 stimmten 99 Prozent der Südsudanesen für die Loslösung vom Norden des Landes. Nach langem Konflikt war das Referendum die Voraussetzung für den neuen Staat. Eine eigenständige Entwicklung des ölreichen Südsudans ist nun möglich – doch die Lage im Land ist nicht sehr stabil. Die Unabhängigkeit hat die Situation in der Region zusätzlich verkompliziert.

Hunderttausende Rückkehrer die während des Bürgerkriegs von 1983 bis 2005 aus dem südsudanischen Gebiet geflohen sind, drängten – nur mit dem Nötigsten– in ihre alte Heimat, um gemeinsam den neuen Staat aufzubauen. Die Rückkehrer und auch große Teile der ansässigen Bevölkerung sind kaum in der Lage für die eigene Existenz zu sorgen. Deshalb ist der Südsudan auf Hilfe angewiesen.

Kinder leiden besonders

Die Welthungerhilfe unterstützt die Rückkehrer und die verarmte Bevölkerung im Bundesstaat Nord Bahr al-Ghazal. Besonders Kinder leiden hier unter den Zuständen. Mit einer warmen Mahlzeit werden täglich rund 750 Schulkinder versorgt.

Bedürftige Familien erhalten Überlebenspakete, die ihnen über die meist sehr schlimmen Bedingungen hinweg helfen sollen. Unter anderem erhalten sie Decken, Eimer, Saatgut und Moskitonetze. Außerdem Lebensmittel wie Maismehl, Bohnen, Speiseöl, Salz und Zucker.

Notklassenräume und sanitäre Anlagen

Damit die Kinder in die Schule gehen können, hat die Welthungerhilfe 15 Notklassenräume errichtet, die mit Küchen und sanitären Anlagen ausgestattet sind. Außerdem erhalten die Menschen Desinfektionstabletten, mit denen sie das Wasser reinigen können. So wird verhindert, dass noch mehr Kleinkinder, stillende Mütter und Schwangere durch verunreinigtes Wasser krank werden.